Schlagwort: magick

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    Der Mythos der Macht


    Gestern Abend habe ich mir eine sage & schreibe 3 1/2stündige Doku über die Machtkämpfe hinter den Kulissen des Geldsystems angeschaut. Dabei hatte ich erst fleißig mitgeschrieben & Links gesammelt, um daraus einen Blogbeitrag zu basteln. Über Nacht hat sich ein ganz anderer Impuls in den Vordergrund geschoben: Die Frage, was es denn eigentlich bewirken soll, sich mit solchen Themen zu beschäftigen. Stärke ich nicht gerade solche Machtstrukturen, indem ich sie “aufdecke”? Fördere ich nicht regelrecht die strukturelle Weltverschwörung, indem ich immer mehr Belege für sie und andere Dunkelmächte sammle? Dieser Gedanke hat mich dann heute Nachmittag bei herrlichstem Wetter in den Park geführt, wo ich eine Baumzeremonie zum Thema gemacht habe. Da steckt jetzt etwas Insiderwissen drin, dem ihr vielleicht nicht in allen Punkten folgen könnt.
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    Essenzielle Absichten zur Gewaltfreiheit von Miki Kashtan


    Heute habe ich entdeckt, dass die deutsche Übersetzung der neuen Version der Core Nonviolence Commitments von Miki Kashtan veröffentlicht wurde. Das ist mir einen eigenen Blogbeitrag wert, denn diese Commitments beschreiben die Haltung, die eine neue, regenerative Kultur hervorbringt und trägt. Das englische Original und weitere Übersetzungen findet ihr auf Mikis Seite The Fearless Heart. Ich bin sehr dankbar, durch die Übersetzung noch mal neu an die Commitments erinnert worden zu sein. Sie haben ja schon vor 2 Jahren meine Zeremonie bei der Zeremonialwoche geprägt. Jetzt passen sie perfekt, denn ich befasse mich gerade mit der Post-Kollaps-Gesellschaft. Die kann (mit einer Wahrscheinlichkeit von 1% oder auch nur 0,01%) von der Haltung dieser Commitments getragen und genährt werden.
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    Ist Corona der neue 11. September?


    Dass sich die Menschheit in einer umfassenden Krise befindet (die man auch als globalen Clusterfuck bezeichnen kann), dürfte für die meisten, die mein Blog lesen, kein Geheimnis sein. Fast alles, was bisher mehr oder weniger gut funktioniert hatte, knirscht und scheitert gerade. Da stellt sich natürlich die Frage, wie gehen wir mit dieser Krise um, wer genau ist überhaupt “wir”, d.h. wer handelt in welchem Ausmaß, und wer kümmert sich um welchen Teilaspekt der Krise. Es sind in diesem Zusammenhang eben auch große Machtkämpfe im Gange. U.a. im Beitrag über Shadowrun habe ich dargelegt, dass eine Haupt-Frontlinie dabei der Machtkampf zwischen Staaten und Konzernen ist. Mir persönlich ist es ein ganz wichtiges Anliegen, dass die Zivilgesellschaft gegenüber diesen beiden Akteuren an Macht gewinnt.
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    Evolution: sinnvoll oder unsinnig?


    Beim Lesen von Thomas Metzingers Buch “Der Ego-Tunnel” fiel mir immer wieder auf, wie nachdrücklich er betont, dass die natürliche Evolution weder ein Ziel noch eine Richtung hat. Im 2. Kapitel schreibt er dazu: Zunächst dürfen wir nicht vergessen, dass die Evolution von Zufallsereignissen angetrieben wird, dass sie keine Ziel verfolgt oder eine Richtung besitzt und dass sie das, was uns heute als eine kontinuierliche Optimierung von Nervensystemen erscheint, in einem blinden Vorgang von Variation des Erbguts und Selektion durch die Umwelt geleistet hat. Es ist falsch, anzunehmen, dass die Evolution Bewusstsein erfinden musste – im Prinzip hätte es auch ein nutzloses Nebenprodukt sein können. Zu keinem Zeitpunkt gab es so etwas wie eine Notwendigkeit. Darin unterscheidet sich die naturwissenschaftliche Evolutionstheorie grundsätzlich von “spirituellen” Evolutionstheorien wie der von Ken Wilber, denn Wilber postuliert mindestens eine Richtung der Evolution, nämlich hin zu mehr Komplexität und mehr Bewusstheit.
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    Ein Krieger 'muss' glauben


    An diesem Satz von Don Juan Matus, ein Krieger muss glauben, hatte ich seinerzeit länger zu knabbern. Er stammt aus dem 4. Band der Castaneda-Reihe, Der Ring der Kraft. Als ich das Buch das erste Mal las, hatte ich den Wert des Zweifelns und kritisch Hinterfragens gerade noch mal für mich bekräftigt. Es war die Zeit, als ich mich sehr radikal von allen christlichen und überhaupt religiösen Überzeugungen löste. Und da kommt nun dieser Don Juan mit so einem Satz. Dabei erschliesst sich der Sinn bei genauerem Hinsehen aus dem Zusammenhang: Ein Krieger muß beweglich sein und sich harmonisch mit der ihn umgebenden Welt verändern, sei es die Welt der Vernunft oder die Welt des Willens. Der gefährlichste Moment dieser Veränderung tritt immer dann ein, wenn der Krieger feststellt, daß die Welt weder das eine noch das andere ist.
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    Ein Regenbogenkrieger holt sich selbstverständlich Unterstützung


    Um diesen Titel zu erklären, muss ich ausholen. Ausgangspunkt ist, dass ich vor einigen Wochen Miki Kashtan entdeckt habe, die die Gewaltfreie Kommunikation mit Schenkökonomie verbindet. Dabei geht sie in einem Interview sogar so weit zu sagen I don’t fully believe that we can have a truly nonviolent society for as long as we have money. This is because money can be accumulated, and I see accumulation as antithetical to nonviolence which, to be fully realised, necessitates allocation of resources based on needs. Money and exchange interfere with that. Sie geht also davon aus, dass im Geld (zumindest so wie es im derzeitigen Geldsystem beschaffen ist) ein Element von Gewalt steckt. Das sehe ich bekanntlich ähnlich. Was sie über Geld & Schenken zu sagen hat, ist allerdings (mindestens) einen eigenen Beitrag wert.
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    Meditation über die unfassbar großen Ströme


    Die unfassbar großen Strömen haben sich in meinem Geist zu einem geflügelten Wort ausgewachsen. Zuerst schrieb ich in Den Ruf hören von ihnen und kam dann in Vertrauen üben reloaded auf sie zurück mit dem Tenor, dass ich übe, mich diesen Strömen anzuvertrauen. Zunehmend kam dabei die Frage auf, woraus speisen sich diese unfassbar großen Ströme? Und irgendwie erscheint es mir ganz klar, wir alle speisen die unfassbar großen Ströme. Es handelt sich also um kein passives Mittreiben, sondern wir gestalten mit. JedeR einzelne von uns beeinflusst die Richtung der Ströme ein klein wenig mit. Das macht jede Handlung zu einer magischen. Wir träumen gemeinsam die Ströme, die die Welt formen. Hier passt auch der physikalische Feldbegriff wunderbar hin, denn ein Feld ist nicht irgendwie von “außen” vorgegeben, sondern jeder Körper in einem Feld beeinflusst dieses mit.
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    Ein makelloser Krieger werden


    Gestern habe ich auf der Agentenwebsite eine kleine feine Änderung vorgenommen: Ich habe in dem Satz “Am 6. August 2014 hat Agent Timo Ollech sich entschieden, ein makelloser Krieger zu sein.” das Wort “sein” durchgestrichen & “werden” dahintergeschrieben. Mir ist nämlich klar geworden, dass man sich zwar zu vielem mit einem Fingerschnippen entscheiden kann. Ein makelloser Krieger zu sein gehört nicht zu diesen Dingen. Dafür braucht es jahrelange gründliche Arbeit in Demut. Zu diesem Sinneswandel hat wesentlich der Kurs Kunst des Pirschens beigetragen. Am letzten Wochende wurde mir dabei bewusst, wie viel ich noch in meinem Leben aufzuräumen habe. Der Kurs war dafür nur ein Anfang, der die grundlegenden Techniken lieferte, die ich fortan täglich anwenden werde. Und mir kam dazu der Satz in den Sinn
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    Kunst des Pirschens – Das Zurückholen der Energie


    Ende August, genauer gesagt vom 25.-27.8., habe ich mich für das Seminar Kunst des Pirschens angemeldet. Das veranstalten die Leute, bei denen ich auch schon einige Male zur Schwitzhütte war. Es handelt sich um ein Training in Makellosigkeit. Hier die Kurzbeschreibung: “Umgangssprachlich” ausgedrückt ist die Kunst des Pirschens eine einzigartige Praxis zur Selbstklärung, zum Überwinden traumatischer Erlebnisse und zum Auflösen vom Leiden, welches durch falsche Identifikationen entsteht. Bei dieser Praxis werden alle Muster, Verletzungen und Konditionierungen erkannt – und aufgelöst, die schädliches Verhalten, unangemessene Vereinbarungen, Eigendünkel, sowie Hass, Neid und Maßlosigkeit hervorrufen. All das, was im toltekischen Sinne nichts anderes als Energieverlust bedeutet. Das Ziel des Pirschens ist das Erwachen zum höchsten wahren Selbst. Das bedeutet, nie endende, bedingungslose Liebe, Sicherheit und Zufriedenheit, das bedeutet für uns, dass wir unseren Persönlichen Traum vom „wie wir leben wollen“ umsetzen können.
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    Wetiko anpirschen


    Vor kurzem habe ich ein neues Wort gelernt, aus der Sprache der Cree bzw. der Algonkin: Wetiko oder auch Wendigo. Es beschreibt das Wirken der Megamaschine als eine Art geistiges Virus, ein Mem. Und es ist ein anderer Name für die Gedankenform, die ich nach der Lektüre von Christoph Türcke als “Schuld” bezeichnet hatte. Im Kern von Wetiko steckt die Illusion des Getrenntseins, von der ich hier schon viel geschrieben habe. Den ersten Kontakt mit diesem indianischen Konzept hatte ich durch den Artikel Seeing Wetiko: On Capitalism, Mind Viruses, and Antidotes for a World in Transition. Dieser wiederum bezieht sich auf ein Buch von Jack D. Forbes und Artikel sowie ein anderes Buch von Paul Levy. Die Autoren des Seeing Wetiko-Artikels betreiben auch eine gleichnamige Website.
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