Iromeisters Abenteuerreise

Von einem, der auszog, Vertrauen zu üben

Das Gesetz des Karma ist aufgehoben. Alle Wesen sind frei.

Ein Regenbogenkrieger holt sich selbstverständlich Unterstützung

2018-08-12

Um diesen Titel zu erklären, muss ich ausholen. Ausgangspunkt ist, dass ich vor einigen Wochen Miki Kashtan entdeckt habe, die die Gewaltfreie Kommunikation mit Schenkökonomie verbindet. Dabei geht sie in einem Interview sogar so weit zu sagen

I don’t fully believe that we can have a truly nonviolent society for as long as we have money. This is because money can be accumulated, and I see accumulation as antithetical to nonviolence which, to be fully realised, necessitates allocation of resources based on needs. Money and exchange interfere with that.

Sie geht also davon aus, dass im Geld (zumindest so wie es im derzeitigen Geldsystem beschaffen ist) ein Element von Gewalt steckt. Das sehe ich bekanntlich ähnlich.

Was sie über Geld & Schenken zu sagen hat, ist allerdings (mindestens) einen eigenen Beitrag wert. An dieser Stelle geht es mir um ihre Grundhaltung zum Leben, die in den Core Commitments besonders deutlich zum Ausdruck kommt. Auf der Seite gibt es eine deutsche Übersetzung (Achtung, Link führt zu Dropbox!), bei Pioneers of Change habe ich eine weitere gefunden. Auch davon gibt es eine PDF-Version zum Ausdrucken.

Was daran besonders hervorsticht: Wenn ich es mal nicht alleine hinkriege, hole ich mir selbstverständlich Unterstützung. Das geht für mich darüber hinaus, dass Martin Kirchner von Pioneers of Change schreibt "Zentral ist für Miki, dass wir für das Leben der Commitments und das „Dranbleiben“ andere Menschen brauchen". Noch wesentlicher, als andere Menschen zu brauchen, finde ich, dass das ganz selbstverständlich ist, weil wir alle Teile eines größeren Ganzen sind.
Einer der Gründe, warum ich es so entspannend finde, mich als Agent des kosmischen Bewusstseins zu begreifen, ist, dass ich nicht alles selber machen muss. Ich bin nur einer von unzähligen Agenten, und wenn ich etwas nicht tue, dann war es entweder nicht so wesentlich, oder es tut dann halt jemand anderes.

Im Artikel What It Takes to Support a Conscious Disruptor beschreibt sie konkret, welche regelmäßige Unterstützung sie in ihrem Leben bekommt (siehe auch Circle of Support), und warum das so wichtig ist.

It’s a little bit of a fun way to speak of what Gandhi called noncooperation, and it helps me see why so few people are willing to stand up to the norm even when they disagree with it. It’s because the consequences to us of the disruption we might create are real. It is for this reason that I need as much support as I do. My way of living creates an ongoing friction.

Zu deutsch: Ihre Art zu leben (jenseits des Mainstreams und diesem oft entgegengesetzt) erzeugt ständige Reibung, und um mit dieser Reibung zu leben, braucht sie Unterstützung. Dabei ist sie sich ihres Rangs sehr bewusst (siehe auch Facing Privilege):

I am lucky to live in a country and a time where, with enough privilege, ongoing friction and reduced access to the prized goodies of society are my main risks. For some people – with less privilege, in places with more overt repression – they may well be risking imprisonment or even death.

Auch ich, & wahrscheinlich viele von Euch LeserInnen, sind ähnlich privilegiert wie Miki.

Die Schätze, die ich da auf Miki Kashtans Website gefunden habe, sind so profund, dass es etliche Wochen gedauert hat, bis ich jetzt erstmalig darüber blogge.
Einen guten Einstieg bietet der lange Artikel Stepping off the Line into Freedom and Interdependence (der Link führt zu Teil 1, Teil 2 hier).

Leider habe ich so gut wie nichts auf Deutsch von ihr gefunden, auch keines ihrer diversen Bücher. Beim Auditorium Netzwerk gibt es einen Vortragsmitschnitt.

Was um aller Welt hat es nun aber mit den Regenbogenkriegern auf sich?
Nun, ich war bei der Zeremonialwoche, und meine Zeremonie stand im Zeichen dieser Commitments, vor allem im Zeichen des mir selbstverständlich Unterstützung holens.
Seit ziemlich genau 4 Jahren bin ich nun dabei, ein makelloser Krieger zu werden. Das hatte ich bis zu der virtuellen Begegnung mit Miki Kashtan vor allem als etwas begriffen, das ich selber tue. Nun steht für mich die Unterstützung von anderen im Vordergrund.

Während meiner Zeremonie fragte ich mich, was für eine Art Magie das eigentlich ist, die ich da betreibe. Also die Art Magie, bei der es der Gemeinschaft aller Wesen dient, wenn ich gut für mich selber sorge – denn nur dann kann ich der Gemeinschaft aller Wesen gut dienen. Als Antwort kam schnell, das ist Regenbogenmagie. Und ich, der ich sie betreibe, bin folgerichtig zum Regenbogenkrieger geworden. Bei der Zeremonie bekam ich folgende Sätze, um das Regenbogenkrieger sein zu konkretisieren:

Regenbogenkrieger sein

  • Ich sorge jederzeit gut für mich.
  • Ich nehme mir nur, was ich brauche.
  • Ich hole mir sofort Unterstützung, wenn ich mir sicher bin, dass ich es alleine nicht schaffe.
  • Ich versuche nur dann, es alleine zu schaffen, wenn die Herausforderung mir hier und jetzt angemessen ist.
  • Ich weiss um die Unterstützung des gesamten Universums.
  • Ich erforsche meine Gaben für die Welt und übe sie jeden Tag.
  • Ich weiss, dass von meinen Gaben niemand dauerhaft abhängig ist. Sie sind Geschenke, mit denen ich aus freiem Herzen die Welt verschönern kann.
  • Ich feiere alles, das mir und uns gelungen ist.
  • Ich trauere um alles, das nicht gelungen ist.
  • Ich kämpfe für die Gemeinschaft aller Wesen.
  • Ich kämpfe für die Schönheit in der Welt.
  • Ich kämpfe für Weisheit und Wissen.
  • Ich kämpfe für das, was ist, und für das, was werden will, gleichermaßen.
  • Ich richte meine persönliche Energiechoreographie an den größeren Rhythmen und Zyklen aus. Dabei orientiere ich mich an den Eckpunkten Geburt und Tod.
  • Ich kämpfe manchmal durch Nicht-Tun, durch Lassen.

Diese Sätze sind sehr persönlich auf mich zugeschnitten. Dennoch stelle ich sie hier der Allgemeinheit als Inspiration zur Verfügung, auch als PDF zum Ausdrucken. Über die Inspiration hinaus geht es mir auch darum, eine Gemeinschaft von Regenbogenkriegern zu bilden, die auf dem gleichen Weg unterwegs sind und sich (als conscious disruptors) gegenseitig darin unterstützen.

Wenn Dich diese Zeilen in Deinem Herzen berühren, dann melde Dich bei mir, um uns gegenseitig unterstützen zu können auf dem Weg zur neuen Kultur.

Komplexität ist der Feind

2018-08-6

Fefe bringt in seinem Beitrag zu Mozillas Vorstoß, in Firefox DNS over HTTPS zu nutzen und dafür ausschließlich über Cloudflare zu gehen, die übergeordnete Problematik auf den Punkt:

Komplexität ist der Feind. Die Anzahl der Bugs steigt mit der Codegröße. Die Leute stöpseln heute nur noch Komponenten aus Libraries zusammen. Das ist Schönwetter-Programmieren! Ein Programm, das nur beherrschbar ist, wenn es zufällig gerade gut funktioniert, ist wertlos. Wir brauchen Programme, die überschaubar wenig Dinge tun, und dafür vollständig beherrschbar sind. Am besten nicht nur vom Programmierer, sondern auch vom Benutzer. Die Geschwindigkeit, mit der wir uns mit unbeherrschten und unbeherrschbaren Technologien umzingeln, ist aus meiner Sicht ein Vorbote der Apokalypse.

Das ist die Anwendung der Maxime Weniger ist mehr auf die Software- und allgemein die Technik-Welt. Im Angelsächsischen ist dafür auch die Bezeichnung KISS principle verbreitet.

Zur Veranschaulichung der Codegröße schaut einfach mal auf How Many Millions of Lines of Code Does It Take?

"Die Geschwindigkeit, mit der wir uns mit unbeherrschten und unbeherrschbaren Technologien umzingeln" hängt dabei vielleicht schlicht mit der patriarchal-kapitalistischen Geisteshaltung zusammen, also dem ganzen Gegenteil obigen Prinzips: "Mehr ist mehr".

Und ich erinnere in diesem Zusammenhang noch mal daran, dass es eine schlechte Entscheidung der Linux-Community war, nahezu geschlossen zu systemd als Initsystem zu wechseln.

Nachtrag vom 27.08.: Ebenfalls von Fefe verlinkt, ein Artikel über "Ridiculously Complicated Algorithms".

We don’t want an optimal algorithm. We want one simple enough that an expert can look at it and say nothing crazy is happening here.

Videos im Blog jetzt mit 2-Klick-Aktivierung

2018-07-16

Die DSGVO habe ich nun mal zum Anlass genommen, euch nicht mehr ungefragt Google/YouTube und Vimeo auszuliefern. Dabei hilft mir das nützliche Tool DSGVO Video-Embed, das ich euch für eure Websites sehr empfehlen kann.

Ganz heimlich still & leise habe ich übrigens schon vor einer ganzen Weile die Google Webfonts von der Agentenseite genommen bzw. sie dort lokal hinterlegt. Das ging mit dem google-webfonts-helper recht einfach, war aber doch etwas mehr Aufwand als die Installation von DSGVO Video-Embed. Dafür ist beides eine einmalige Aktion, die sich für alle Beteiligten (außer den Datensammlern natürlich) lohnt.

Auf der Agentenseite seht ihr übrigens das DSGVO Video-Embed auch in Aktion.

Ich bin immer noch nicht dazu gekommen, mein Blog auf Pelican umzustellen, was zur Folge hat, dass nach wie vor ein Session-Cookie vom Blogsystem gesetzt wird. Der wird aber bei normalen Blogbesuchern nicht weiter ausgewertet.

Neoklassik und Peter Zeihan

2018-07-6

Ich rede mir ja schon lange den Mund fusselig bzw. schreibe mir die Finger wund, um immer wieder auf den Faktor Macht in der Wirtschaft hinzuweisen.

Durch Peter Zeihan ist mir nun klar, warum das überhaupt notwendig ist bzw. warum die herrschende neoklassische Wirtschaftstheorie den Faktor Macht ausklammert. Schauen wir uns dazu die historische Entwicklung der Freihandelstheorien an.

Wo und wann sind diese entstanden? In Großbritannien auf dem Höhepunkt des britischen Empire. Mit anderen Worten hat die britische Marine den Freihandel (für die Briten!) garantiert, so dass die damaligen britischen Wirtschaftstheoretiker ihn einfach als gegeben annehmen konnten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wanderte dann der Schwerpunkt der Wirtschaftstheorien in die USA, als die U.S. Navy den globalen Freihandel garantierte. Auch diesen konnte die Neoklassik daher als gegeben annehmen. Bis jetzt.

Wir leben in interessanten Zeiten.

Geopolitischer Paradigmenwechsel

2018-07-6

Fefe hat die Tage in seinem Blog empfohlen, sich einen Vortrag von Peter Zeihan anzuschauen. Den Namen hatte ich noch nie zuvor gehört. Schmackhaft macht Fefe das mit folgendem Satz:

Die Kernbehauptung ist, und deshalb empfehle ich es auch, dass nicht etwa die USA fucked sind und der Rest der Welt staunend zuguckt, sondern dass der Rest der Welt fucked ist und die USA sich gerade seelenruhig zurücklehnen und das Pulverfass explodieren lassen.

Indeed.
Vorgestern habe ich mir den Vortrag tatsächlich angesehen & seither arbeitet es in mir.

Dieser Peter Zeihan liefert eine vollkommen andere Sicht auf die globale Situation, als ich sie bisher in meiner Filterblase mitbekommen hatte. Die Eckpunkte skizziere ich mal im Vorher-Nachher-Format.

Vorher (d.h. bevor ich Peter Zeihan kannte):

  • Die USA sind ein Imperium, das sich rapide seinem Zusammenbruch nähert
  • Donald Trump beschleunigt diesen Zusammenbruch
  • Der Rest der Welt reibt sich die Hände und freut sich, bald nicht mehr unter der Knute dieser Supermacht sein zu müssen (Stichwort Putin "multipolare Welt")
  • Bretton Woods war ein Finanz- und Wirtschaftsabkommen
  • Die USA benutzen die WTO, um den Rest der Welt mit Freihandel zu ihren Gunsten zu knechten
  • Die USA sind total abhängig von Importen und damit von China
  • Deshalb hat China in den Verhandlungen die USA abgezockt
  • Japan ist gegenüber China zu vernachlässigen

Stellt sich raus, alles das sieht völlig anders aus.

Nachher:

  • Die USA haben seit dem Zweiten Weltkrieg die globale Ordnung garantiert und ziehen sich gerade aus dieser Rolle zurück
  • Donald Trump beschleunigt diesen Rückzug
  • Dem Rest der Welt geht der Arsch auf Grundeis
  • Bretton Woods war ein Deal Sicherheit gegen Wohlstand: Die USA garantieren ihren Alliierten freien Handel, dafür schliessen sich diese dem Militärbündnis (gegen die Sowjetunion) an und unterstützen dieses
  • Die USA brauchen WTO und Freihandel nicht mehr, weil sie auch ohne den Rest der Welt für ihre Sicherheit sorgen können
  • Die USA haben eine der niedrigsten Außenhandelsquoten weltweit, deutlich unter der von China
  • Deshalb haben die USA in den Verhandlungen China ihre Bedingungen diktiert
  • Japan hat mittelfristig die deutlich besseren Karten in Ostasien als China (wobei ich an diesem Punkt noch einige Fragezeichen habe)

Das nenn ich mal einen Paradigmenwechsel.

In einem Punkt war mir diese Sicht übrigens nicht ganz so fremd, schon vor etlichen Jahren wurde mir durch einen damaligen Freund & Mitbewohner die Bedeutung der Demographie bewusst. Die spielt bei Zeihan eine zentrale Rolle neben der Geographie.

Ich habe jedenfalls bei meinen Recherchen im Zuge seines Vortrags zwei Seiten zu den Bevölkerungsstrukturen aller Länder weltweit gefunden, eine deutschsprachige bei Länderdaten.de und die englischsprachige PopulationPyramid.net. Sehr aufschlussreich.

Dass die USA eine vergleichsweise günstige Bevölkerungsentwicklung aufweisen, hatte ich schon vor längerer Zeit mitgekriegt. Zeihan betont diesen Sachverhalt.

Übrigens ist die Demographie ein gewichtiger Grund, warum es in Italien noch ganz gewaltig krachen wird: Bevölkerungsrückgang – Immer weniger bambini. Das kombiniert mit der exorbitant hohen Verschuldung kann nicht gutgehen.

Für mich neue Informationen gibt es in Sachen Iran-Deal und SWIFT, die USA können dieses internationale Zahlungssystem nämlich für "sekundäre Sanktionen" nutzen: This Is How the World Ends, Part I.

Das mit der Rolle der WTO findet sich in This Is How the World Ends, Part IV. Die USA blockieren dort gezielt die Ernennung neuer Richter, so dass die WTO Ende diesen Jahres handlungsunfähig wird, wenn die Amtszeit der letzten Richter ausläuft. Dieses Spiel läuft offenbar schon seit 2016, ich habe auch einen Reuters-Artikel von 2017 dazu gefunden.

Zeihan skizziert in der Artikelserie I Think They Get It Now, wie es voraussichtlich mit den anderen sechs G7-Staaten weitergehen wird.

Wie gesagt, seinen Vortrag habe ich mir gerade erst vor zwei Tagen angesehen. In diesem Beitrag kann ich daher vor allem mitteilen, wie sehr der mich erschüttert hat und was er mit mir & meinem Weltbild macht. Ein kohärentes neues Weltbild ist erst dabei, sich zu entwickeln.

Ich ertappe mich dabei, bei Sätzen wie diesem "Es ziehen immer mehr Menschen in die Stadt; dort warten Jobs und Studienplätze; die Daseinsvorsorge und das kulturelle Angebot sind besser ausgebaut" gleich zu denken "Ja, jedenfalls so lange die 10 Carrier Strike Groups der USA die globalen Handelswege sichern".
Abraham Lincoln battlegroup
Wo sich diese aktuell aufhalten, findet man z.B. bei Stratfor (da hat Zeihan übrigens mal ne Zeitlang gearbeitet) oder bei SouthFront. Auch die Inhalte des Buchs Base Nation bekommen jetzt eine ganz andere Bedeutung für mich.

Vielleicht sollte ich mich mit dieser neuen Perspektive auch noch mal durch Das Ende der Megamaschine arbeiten (siehe auch Die moderne Tributökonomie und die Illusion der freien Märkte).

Nachtrag: Vielleicht ist Immanuel Wallerstein endlich auch mal dran.

Weiterer Nachtrag: Ein Faktor, den Zeihan m.E. ignoriert und der seine Prognosen durcheinanderwürfeln könnte, ist die Ausbreitung der Permakultur. Zeihan spricht in einem kurzen Video über The Geopolitics of Climate Change, geht dabei aber offenbar nur von industrieller Landwirtschaft aus. Passenderweise hat Starhawk vor 2 Monaten über die Bedeutung der Permakultur in Zeiten des Klimawandels geschrieben. Das geht dabei über Landwirtschaft weit hinaus:

Permaculture is not just about gardening or homesteading—it’s about designing systems, which include the social, economic and political systems that determine what happens to our farms and lands. It’s for entrepreneurs, policy makers, and activist citizens who want to know what policies to advocate. Really, it’s for everybody—it’s the basic, grounded set of skills we all should have learned in school and mostly didn’t, for designing fulfilling lives that make a contribution to the great challenges of our times.

Noch einer: Aktuelle Meldung aus Japan/Korea: Japan will Radar für Überwachung der gesamten koreanischen Halbinsel einführen.

Nachtrag vom 08.07.: Hauke Ritz führt in seinem Artikel Die Rückkehr der Geopolitik von 2013 aus, warum sich die Sichtweise der Geopolitik, wie sie auch Peter Zeihan vertritt, nicht mit Anarchismus verträgt. Dieses Dilemma ist mir durchaus bewusst.

Weiterer Nachtrag vom 08.07.: Derweil nimmt die Neue Seidenstraße von Europa bis China Gestalt an, die ich seinerzeit noch als Vision in meiner BüSo-Zeit mitbekommen hatte. Der LaRouche hebt ja schon lange darauf ab, dass eine solche Landverbindung zwischen Europa und Ostasien keine Marine braucht, um sie zu schützen. Umgekehrt kann auch keine Marine diese Verbindung unterbrechen.
Bezeichnenderweise gehört zum chinesischen Plan allerdings neben der Landverbindung auch die Maritime Silk Road, bei der die U.S. Navy (wie auch Japan!) ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat.
In dem Zusammenhang frage ich mich auch, wie die Asiatische Infrastrukturinvestmentbank in Zeihans Analyse passt.

Nachtrag vom 09.07.: Infos rund um die Neue Seidenstraße gibt's auch beim Mercator Institute for China Studies (MERICS). Vergleiche zu China auch das dortige Social Credit System.

Nachtrag vom 17.07.: So ganz unberührt vom Klimawandel bleiben die USA auch nicht, siehe z.B. Klimawandel: Tausende Kilometer Glasfaserleitungen in den USA könnten absaufen.

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