Schlagwort: freie-software

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    Mein Blog ist endlich statisch dank Hugo


    Was lange währt, wird endlich gut – dieser Spruch passt nun wirklich zu meinem Projekt, mein Blog auf einen Static Site Generator umzustellen. Ich habe nämlich vor sage & schreibe 5 Jahren damit angefangen, wie ihr im Beitrag Statisch, praktisch, gut: Pelican nachlesen könnt. Warum doch nicht Pelican, sondern Hugo? Damals stand noch Pelican im Titel, womit ich dann schließlich meine Agentenwebsite gebaut habe. Deshalb erkläre ich zunächst mal, warum es letztlich Hugo geworden ist. Dafür muss ich mich über die Programmiersprache Python auslassen, in der Pelican geschrieben ist. Die gefällt mir als Programmiersprache sehr, allerdings stößt mich das Ökosystem drumherum zunehmend ab. Mit meinem Gentoo Linux-System gerate ich in schöner Regelmäßigkeit in die Dependency Hell, wenn mal wieder eine neue Python-Version zum Standard wird.
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    Mein entgoogeltes Fairphone3+


    Einem ziemlich spontanen Impuls folgend habe ich mir ein Fairphone3+ bestellt, um darauf endlich noch weitere Messenger installieren zu können. Auf dem Uralt-Motorola, das ich bisher benutzt hatte, war dafür nämlich der Speicherplatz zu knapp. Das Fass zum Überlaufen gebracht hatten die letzten Entwicklungen bei Signal. Google-freie Zone Da ich schon länger in eine solche Richtung gedacht hatte, war auch der Plan schon lange klar, dieses Gerät dann gemäß der Anleitung von Mike Kuketz zu entgoogeln. Warum das eine empfehlenswerte Sache ist, zeigt z.B. mein Beitrag Alle hacken auf Facebook rum, dabei sammelt Google ein Vielfaches an Daten. Das fing ich mit großem Elan an, wobei ich für die Installation von LineageOS mich an die Anleitung im LineageOS-Wiki für das Fairphone 3 halten musste.
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    Warum ich immer noch ext4 als Dateisystem einsetze


    Heute kommt mal wieder ein technischer Beitrag. Ich hatte die Eingebung, euch mal zu erläutern, warum ich im Jahre 2021 immer noch bevorzugt ext4 als Dateisystem unter Linux benutze. Die Kurzversion lautet: Das liegt daran, dass ich inzwischen konservativ geworden bin. Im Fall der Dateisysteme gehen wir dabei mal wieder auf den Wortsinn zurück – mir kommt es in erster Linie darauf an, dass ein von mir verwendetes Dateisystem meine Daten möglichst gut konserviert. Vor Jahren hatte Fefe mich im Jahr 2016 auf den Vortrag Filesystem Fuzzing with American Fuzzy Lop aufmerksam gemacht. Da hatten Leute von Oracle den Fuzzer American fuzzy lop auf Dateisysteme unter Linux losgelassen. LWN.net hatte das Vorgehen in einem Artikel skizziert. Mich interessierte in erster Linie das Ergebnis, nämlich wie lange die unterschiedlichen Dateisysteme durchgehalten haben, bis der erste Bug auftrat:
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    Signal, die PIN und die Cloud – weniger ist manchmal mehr


    Hmpf. Da hatte ich mich doch vor kurzem erst so gefreut, dass meine Gemeinschaft von WhatsApp zu Signal gewechselt ist. Und jetzt kommt wenige Wochen später diese Geschichte mit der Zwangs-PIN und der Speicherung von Nutzerinnendaten in der Cloud. Wenn du, wie ich, verstehen willst, was da technisch genau eigentlich los ist, ist der Artikel von Matthew Green die Quelle der Wahl. Für alle anderen erläutere ich es mal ganz einfach runtergebrochen: Signal hatte (bisher zumindest) das Grundprinzip, dass die Firma, die das System betreibt, möglichst gar keinen Zugriff auf irgendwelche Nutzerinnendaten hat, die darüber ausgetauscht werden. Das ist an sich eine sehr lobenswerte Philosophie. In der Zwischenzeit hat sich der Messenger allerdings bei vielen Nutzerinnen verbreitet, was dazu führt, dass diese Features wollen, die sie von anderen Messengern kennen.
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    Meine Gemeinschaft wechselt von WhatsApp zu Signal


    Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Meine Gemeinschaft ist jetzt tatsächlich mit der internen Kommunikation von WhatsApp zu Signal gewechselt! Mein erster Versuch mit Wire war ja kläglich gescheitert, dann war WhatsApp der Anlass, mir ein Smartphone schenken zu lassen ;-). Dann hatte ich einen erneuten Versuch mit Nextcloud Talk gestartet, der allerdings auch im Sande verlief, vor allem weil Nextcloud Talk bei All-Inkl wohl eher suboptimal ist. Den Ausschlag für den Wechsel haben übrigens die externen Masseur:innen gegeben, mit denen unser Massageteam eine Signal-Gruppe eingerichtet hat. Mit dem Wechsel zu Signal ist nun mein persönlicher Messenger-Salat ein kleines aber wesentliches Stück ausgedünnt. Tschakka! Vorher habe ich natürlich noch meinen WhatsApp-Chatverlauf gesichert, denn was man hat, das hat man. Stellt sich raus, was man hat, das hat man noch lange nicht – es gibt nämlich seitens Facebook/WhatsApp keine Möglichkeit, den gesamten Chatverlauf in einem für Menschen lesbaren Format herunterzuladen.
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    Wolf Lotter und die Dialektik des Vereinheitlichens


    Mein Beitrag über Effizienz und Redundanz hat mich dazu gebracht, das seit Jahren in meinem Regal stehende Buch über Verschwendung endlich mal zu lesen. Lange habe ich kein Buch mehr so verschlungen wie dieses von Wolf Lotter, den ich vor allem aus der Zeitschrift brand eins kenne. Und noch nie habe ich in einem Buch erlebt, dass sich Höhepunkte und Tiefpunkte in so kurzer Folge abwechseln. Vieles von dem, was Lotter darin schreibt, feiere ich richtiggehend. Aus meiner Sicht hat er aber an mehreren Punkten blinde Flecken, was den Erkenntnis- und auch den Unterhaltungswert des Buches leider wieder schmälert. Er ist auf jeden Fall ein Fan des Kapitalismus. Was das bedeutet, hängt natürlich davon ab, wie man Kapitalismus definiert; er tut das so:
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    Digitale Zusammenarbeit in Corona-Zeiten


    In der Corona-Krise wird ja sehr viel im Homeoffice gearbeitet, auch im nichtkommerziellen Bereich. Dabei kommt es sehr darauf an, für welche technischen Plattformen wir uns entscheiden. Ich bin bekanntlich Verfechter von FLOSS (Free/Libre/Open Source Software), und das gilt – mit Einschränkungen – auch hier. Den Schwerpunkt lege ich auf Videokonferenzen, bei denen leider viele mangels bekannter Alternativen Zoom benutzen. Ich sage dann immer, die Argumente gegen Zoom sind das hier (die Datenschutzerklärung von Zoom Inc.). Die Rosa Luxemburg-Stiftung hat das im Artikel Und es hat Zoom gemacht: Essay anlässlich Video-Conferencing ausgeführt. Auch Google duldet die Verwendung des Videodienstes Zoom nicht mehr auf den Arbeitsrechnern seiner Mitarbeiter. Und just heute wurden Zugangsdaten für hunderttausende Zoom-Accounts zum Kauf im Darknet entdeckt.
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    Ich werde aktiver bei GitHub


    Wer mein GitHub-Profil beobachtet, stellt dort erhöhte Aktivität seit Anfang des Jahres fest. So hatte ich am 4. Januar meinen allerersten Commit dort, heute noch zwei weitere. Wer genau hinschaut, kann dabei noch etwas feststellen: Meine Commits drehen sich allesamt um den Static Site Generator Hugo. Entgegen meiner Ankündigung vor gut 3 Jahren werde ich aller Voraussicht nach mein Blog doch nicht auf Pelican, sondern eben auf Hugo umstellen. Ihr werdet es merken, wenn das passiert. :-) Im PC ab 50-Blog hatte ich schon im Jahr 2012 einen Beitrag geschrieben Auch Nicht-Programmierern nützt Freie und Open Source Software, in dem ich die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten aufgeführt habe, Open Source Software zu unterstützen. Ich bin voll dabei! Und ich kann an dieser Stelle auch den passenden c’t-Artikel Kompatibilitätsprobleme beseitigen und Linux besser machen verlinken.
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    Neues von der Backup-Front: restic


    Nach dem Umstieg von rdiff-backup sichere ich die Daten auf meinem Rechner nun schon seit 10 Jahren mit Back in Time. Das hatte sich auch ganz gut bewährt, nun habe ich aber letztes Jahr restic entdeckt über die Präsentation beim Open Chaos Köln von 2016. Schon die Kurzbeschreibung machte mich neugierig: Die Designziele orientieren sich dabei an praktischen Gegebenheiten und sollen Backups für Benutzer komfortabel machen. Dies schließt ein, dass Backups einfach, schnell und effizient erstellt werden können, und der Wiederherstellungsprozess unkompliziert und schnell geht. Weiterhin soll es möglich sein, regelmäßig mit wenig Benutzerinteraktion zu überprüfen, ob die gespeicherten Daten vollständig und fehlerfrei abgerufen werden können. Es kann auch sein, dass meine erste Begegnung mit restic ein Artikel im Blog von Detlef Stern war.
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    Ich verwalte meine Feeds nun in Liferea


    Über die Jahre hinweg habe ich immer mehr Feeds von Webseiten im Thunderbird angesammelt. Das ging immer noch reeelativ gut, allerdings wurde der Thunderbird doch immer schwerfälliger dadurch, weil das halt nicht seine Kernkompetenz ist. Deshalb habe ich mich nun entschieden, die Feeds in Liferea auszulagern, wo sie doch erheblich besser aufgehoben sind. Bei der Gelegenheit habe ich nun auch mal alle von mir aktuell abonnierten Feeds gezählt: Es sind sage & schreibe 486 Stück. Kein Wunder, dass Thunderbird damit an seine Grenzen stieß. Und ich kehre auch an diesem Punkt wieder mehr zur UNIX-Philosophie zurück.