Schlagwort: makellosigkeit

  • Veröffentlicht am

    Komplexität ist der Feind


    Fefe bringt in seinem Beitrag zu Mozillas Vorstoß, in Firefox DNS over HTTPS zu nutzen und dafür ausschließlich über Cloudflare zu gehen, die übergeordnete Problematik auf den Punkt: Komplexität ist der Feind. Die Anzahl der Bugs steigt mit der Codegröße. Die Leute stöpseln heute nur noch Komponenten aus Libraries zusammen. Das ist Schönwetter-Programmieren! Ein Programm, das nur beherrschbar ist, wenn es zufällig gerade gut funktioniert, ist wertlos. Wir brauchen Programme, die überschaubar wenig Dinge tun, und dafür vollständig beherrschbar sind. Am besten nicht nur vom Programmierer, sondern auch vom Benutzer. Die Geschwindigkeit, mit der wir uns mit unbeherrschten und unbeherrschbaren Technologien umzingeln, ist aus meiner Sicht ein Vorbote der Apokalypse. Das ist die Anwendung der Maxime Weniger ist mehr auf die Software- und allgemein die Technik-Welt.
    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Wandle in Schönheit


    Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit über mir sein, so dass ich Teil des größeren Traums von Schönheit sein kann. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit vor mir sein, so dass ich die Schönheit in allen Wesen, Dingen und Geschehen erkenne. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit zu meiner Linken sein, so dass ich durch meine Weiblichkeit Schönheit empfangen möge. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit zu meiner Rechten sein, so dass ich durch meine Männlichkeit Schönheit geben möge. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit hinter mir sein, so dass die einzigen Spuren, die ich hinterlasse, Spuren der Schönheit sind. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln.
    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Von meinem Egotrip runter


    Am heutigen dritten Tag des krank im Bett liegens nehme ich endlich die Lektion auf – eine Lektion in Demut. Eine Auswirkung davon gibt es auf www.timo-ollech.de. Mir wurde bewusst, dass ich immer noch subtil werte, & zwar in “wichtig” und “weniger wichtig”. Und Zack – sind Verlangen und Abneigung da: Her mit dem “Wichtigen”, weg mit dem “Unwichtigen”. Dabei hatte ich ja schon beim letzten Vipassana erkannt, dass sprachliche Anhaftung darin besteht, den Objekten unseres Denkens Wichtigkeit zu verleihen. Nun ja, herzlich Willkommen in der Wiederholungsschleife. Außerdem hatte mich schon Charles Eisensteins Essay The Age of We Need Each Other (deutsche Übersetzung Das Zeitalter, in dem wir einander brauchen) ins Grübeln gebracht. Tja, die eigene Selbstwirklichkeit verliert man offensichtlich stufenweise.
    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Es kann einsam werden auf der Metaebene


    Dieser Beitrag ist inspiriert von zwei Büchern, die ich zeitweilig parallel gelesen habe: Simulations of God – The Science of Belief von John C. Lilly und The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order von Samuel Huntington; letzteres auf Empfehlung von Ken Wilber in “Ganzheitlich handeln”. Mein großes Vorbild John Lilly beschreibt in seinem Buch, wie wir Menschen uns Glaubenssysteme basteln, an deren Wahrheits- & Wirklichkeitsgehalt wir dann nachher glauben: No one can know securely where we came from, where I came from, where you came from. No one can know securely who his parents are or were. We must exist as if real in a world that we were precipitated into without ballast. […] We are part of the universe trying to describe itself and the rest of the universe.
    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Globales Projekt 2018: Ein lebensförderndes Anreizsystem


    Ein Geldsystem ist – neben vielem anderem – immer auch ein Anreizsystem. Bestimmte Tätigkeiten sind lukrativer als andere. Es geht also beim Geld nicht nur um abstrakten Wert, sondern auch um ganz konkrete Werte: Was wollen wir als Gesellschaft/als Kultur fördern, was soll weniger werden? Ich erzähle Euch wohl nichts neues, wenn ich sage, dass unser derzeitiges Geldsystem massiv schädliche Anreize für Planet und Menschheit setzt: Es ist lukrativ, Gewehre und Panzer zu bauen, Wälder zu roden, mit Schleppnetzen zu fischen, usw. usf. Es ist nicht lukrativ, seine dementen Eltern zu pflegen, Wälder aufzuforsten, Böden zu regenerieren, Kinder aufzuziehen usw. usf. Dass es durchaus ganz anders gehen könnte, und das mit gar nicht so massiven Veränderungen, beschreibt Charles Eisenstein in meinem Lieblings-Wirtschafts-Buch.
    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Grundlos leben


    Heute habe ich einen Entschluss gefasst: Ich werde mein Handeln nicht mehr begründen. Vor allem nicht vor mir selbst. Ich werde einfach tun, was immer ich tue. Macht euch also auf interessante Erlebnisse mit mir gefasst! ;-) Das Lied zum Entschluss (Liedtext):
  • Veröffentlicht am

    Ein makelloser Krieger werden


    Gestern habe ich auf der Agentenwebsite eine kleine feine Änderung vorgenommen: Ich habe in dem Satz “Am 6. August 2014 hat Agent Timo Ollech sich entschieden, ein makelloser Krieger zu sein.” das Wort “sein” durchgestrichen & “werden” dahintergeschrieben. Mir ist nämlich klar geworden, dass man sich zwar zu vielem mit einem Fingerschnippen entscheiden kann. Ein makelloser Krieger zu sein gehört nicht zu diesen Dingen. Dafür braucht es jahrelange gründliche Arbeit in Demut. Zu diesem Sinneswandel hat wesentlich der Kurs Kunst des Pirschens beigetragen. Am letzten Wochende wurde mir dabei bewusst, wie viel ich noch in meinem Leben aufzuräumen habe. Der Kurs war dafür nur ein Anfang, der die grundlegenden Techniken lieferte, die ich fortan täglich anwenden werde. Und mir kam dazu der Satz in den Sinn
    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Weggehen oder Dableiben


    Heute morgen bin ich mit einem noch tieferen Verständnis der absoluten Freiheit aufgewacht. Ausgangspunkt war meine Prämisse, dass wir alle hier sind, um Erfahrungen zu machen. Dieses Universum ist, wie jedes Universum, ein Experiment des Kosmischen Bewusstseins mit uns allen als seinen Agenten. Dann dachte ich erst, Erfahrungen auszuweichen durch Verdrängen oder Dissoziieren sei deshalb ein Fehler, bis mir klar wurde, dass ja auch Verdrängen und Dissoziieren zu (anderen) Erfahrungen führt. Damit sind wir dann wieder bei meiner Erkenntnis “man kann nicht nicht mitmachen”. Auch wer irgendwo weggeht, weil es ihr/ihm zu heftig wird, experimentiert in diesem Moment damit, was passiert, wenn sie oder er eben weggeht. Willkommen in unserer paradoxen Welt! Mich bestärkt das noch mal darin, Freiwilligkeit als Wert hochzuhalten.
    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Kunst des Pirschens – Das Zurückholen der Energie


    Ende August, genauer gesagt vom 25.-27.8., habe ich mich für das Seminar Kunst des Pirschens angemeldet. Das veranstalten die Leute, bei denen ich auch schon einige Male zur Schwitzhütte war. Es handelt sich um ein Training in Makellosigkeit. Hier die Kurzbeschreibung: “Umgangssprachlich” ausgedrückt ist die Kunst des Pirschens eine einzigartige Praxis zur Selbstklärung, zum Überwinden traumatischer Erlebnisse und zum Auflösen vom Leiden, welches durch falsche Identifikationen entsteht. Bei dieser Praxis werden alle Muster, Verletzungen und Konditionierungen erkannt – und aufgelöst, die schädliches Verhalten, unangemessene Vereinbarungen, Eigendünkel, sowie Hass, Neid und Maßlosigkeit hervorrufen. All das, was im toltekischen Sinne nichts anderes als Energieverlust bedeutet. Das Ziel des Pirschens ist das Erwachen zum höchsten wahren Selbst. Das bedeutet, nie endende, bedingungslose Liebe, Sicherheit und Zufriedenheit, das bedeutet für uns, dass wir unseren Persönlichen Traum vom „wie wir leben wollen“ umsetzen können.
    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Der bisher stärkste Bewusstseinsraketentreibstoff meines Lebens


    Neben vielen anderen Impulsen sind es immer wieder Bücher, die mich in meinem Leben weiterbringen. Die derzeitige Krönung als Bewusstseinsraketentreibstoff ist das Buch Die Schule für Götter von Stefano Elio D’Anna (auch gebraucht erhältlich). Ich werde mich dieses Mal gar nicht über den Inhalt auslassen, nur so viel: es erscheint mir als eine Art Upgrade von Castaneda. Auch in der Schule für Götter geht es ganz zentral um makelloses Handeln. Schon sehr lange liebe ich es, alte Überzeugungen zu hinterfragen & über Bord zu werfen, wenn ich erkenne, dass sie mir nicht mehr dienen. Das tut ganz massiv die Schule für Götter, radikaler als alles, was mir bisher untergekommen ist, inklusive Don Juan Matus. Vor gut einem Jahr wurde mir klar, dass alles ein Weltgeschehen ist, auch meine scheinbar privatesten Gedanken & Gefühle.
    Weiterlesen…