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Die Blockchain als anerisische Illusion
Wieder mal habe ich den Jahreswechsel woanders verbracht als auf dem Chaos Communication Congress. Das macht aber fast nichts, denn die Vorträge kann man ja alle nachgucken.
Dabei habe ich dieses Mal durch Vimjas Einführung zu Blockchains ganz locker verstanden, was es mit Bitcoin & anderen Kryptowährungen auf der Basis einer Blockchain auf sich hat. Er erklärt das echt gut – auf Schweizerisch ;-).Dann habe ich soeben noch den Stiegler Legal Podcast zu Blockchains und Smart Contracts gehört; weniger technisch, mit mehr Marketing-Buzzwords. Der Stiegler ist in der Demoszene aktiv (siehe Chiptunes 4eva!!!), was ihn mir trotz Bullshit-Bingo sehr sympathisch macht.
Worauf es mir in diesem Zusammenhang vor allem ankommt: Eine Blockchain enthält alle Transaktionen aller am System Beteiligten, & zwar für alle öffentlich nachvollziehbar. Die Bitcoin-Blockchain ist z.B. aktuell an die 100 GB groß. Auf Blockchain.info könnt ihr die Blockchain in Aktion beobachten mit allerlei interessanten Statistiken.
Man kann also (in der Theorie) lückenlos nachvollziehen, wer wem wann welches Eigentum übertragen hat. Logisch, dass die Voluntaristen da voll drauf abfahren.
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Don Juan Matus, Martin Buber, Spiral Dynamics und die Megamaschine
Inzwischen bin ich beim achten Buch von Carlos Castaneda angekommen, “Die Kraft der Stille”. Darin findet sich eine beeindruckende Zusammenfassung der menschlichen Bewusstseinsentwicklung auf den Seiten 145-149:
Ich bremste plötzlich am Straßenrand. Und hier erkannte ich zum erstenmal in meinem Leben, daß eine Dualität in mir bestand. Es war, als gäbe es zwei getrennte Teile in mir. Der eine Teil war alt, sorglos und gleichgültig. Er war schwer und dunkel und hatte Verbindung mit allen anderen Dingen. Dieser Teil von mir war unbeschwert, weil er allen Dingen ebenbürtig war. Er erwartete nichts und freute sich an allem.
Der andere Teil war leicht, neu, locker, erregt. Er war nervös und schnell. Er machte sich Sorgen, weil er unsicher war. Er konnte sich an nichts erfreuen, weil er nicht mit den anderen Dingen verbunden war. Er war allein, oberflächlich und verletzlich. Mit diesem Teil von mir betrachtete ich die Welt. Und mit diesem Teil von mir schaute ich mich jetzt um:
Überall sah ich weites, urbares Land. Und dieser unsichere, lockere und sorgenvolle Teil meiner selbst war abwechselnd stolz auf den Arbeitsfleiß der Menschen und traurig über den Anblick dieser schönen alten Wüste von Sonora – jetzt überzogen von Ackerfurchen und ordentlich bestellten Feldern.
Der alte, dunkle, schwere Teil meiner selbst machte sich deswegen keine Sorgen. Die beiden Teile gerieten in einen Disput. Der lockere Teil forderte, der schwere Teil solle sich Sorgen machen. Und der schwere Teil forderte, der andere solle endlich seine Sorgen vergessen und sich freuen.
»Warum bist du stehengeblieben?« fragte Don Juan. Seine Stimme rief eine Reaktion in mir hervor. Aber ich könnte nicht sagen, daß ich es war, der reagierte. Der Klang seiner Stimme schien den lockeren Teil meiner selbst zu verfestigen. Und plötzlich war ich wieder ich selbst.
Ich erzählte Don Juan von dieser Dualität, die ich in mir erkannt hatte. Er erklärte mir diese Dualität als Folge verschiedener Positionen meines Montagepunkts. Und während er sprach, verlor ich meine Festigkeit wieder. Der lockere Teil wurde so locker, wie er es vorhin gewesen war, als meine Dualität mir zum erstenmal bewußt wurde – und wieder verstand ich genau, was Don Juan mir erklärte.
Wenn der Montagepunkt sich an den Platz ohne Erbarmen bewegt, so erklärte er, wird die Position der Vernunft und des gesunden Menschenverstands geschwächt. Als ich diese ältere, dunkle und stille Seite in mir entdeckte, so erklärte er mir, hätte ich eine Ahnung von den Vorläufern unserer heutigen Vernunft gespürt.
»Ich verstehe ganz genau, was du meinst«, sagte ich zu ihm. »Ich weiß so vieles, aber ich kann es nicht aussprechen. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.«
»Ich habe es dir schon früher einmal erklärt«, sagte er. »Was du jetzt als Dualität empfindest, ist die Ahnung einer anderen Position deines Montagepunkts. In dieser Position erspürst du die ältere Seite des Menschen. Und was diese ältere Seite weiß, bezeichnet man als stilles Wissen. Dieses Wissen kannst du vorläufig noch nicht aussprechen.«
»Weil du dafür sehr viel Energie brauchst«, antwortete er. »Und im Augenblick hast du diese Energie nicht zur Verfügung. Wir alle haben dieses stille Wissen«, fuhr er fort. »Es ist ein Wissen, das umfassende Kenntnis von allem hat. Aber es kann nicht denken. Und darum kann es nicht aussprechen, was es weiß.
Als der Mensch dieses Wissen erkannte und sich bewußt machen wollte, so glauben die Zauberer, da verlor er die Ahnung von alledem, was er wußte. Dieses stille Wissen, das du nicht aussprechen kannst, ist nichts anderes als die Absicht – der Geist, das Abstrakte. Der Mensch beging nur den Fehler, dies Wissen direkt erfahren zu wollen, wie er auch andere Dinge im Leben erfuhr. Je mehr er erfahren wollte, desto flüchtiger wurde das Wissen.«
»Doch was bedeutet all dies, Don Juan?« fragte ich. »Kannst du es nicht mit einfachen Worten sagen?«
»Es bedeutet, daß der Mensch auf das stille Wissen verzichtet hat, um die Vernunft zu gewinnen«, antwortete er. »Je stärker der Mensch sich an die Welt der Vernunft klammert, desto flüchtiger wird die Absicht.«
[…]
Und dann erzählte er mir von der Situation der Menschen in früheren Zeiten. Damals, sagte er, habe der Mensch unmittelbar gewußt, was er tun und wie er es tun sollte. Weil ihm alles glückte, entwickelte er ein Ich-Gefühl, das ihm die Illusion vorgaukelte, er könne seine Handlungen vorhersehen und planen. Auf diese Weise entstand die Idee eines individuellen Ich. Ein individuelles Ich, das dem Menschen sein Handeln vorzuschreiben begann.
Je stärker dieses individuelle Ich-Gefühl wurde, desto schwächer wurde die natürliche Verbindung des Menschen zum stillen Wissen. Der moderne Mensch – Endpunkt dieser Entwicklung – empfinde daher schmerzlich seine Trennung von allen Dingen dieser Welt. Seine Verzweiflung äußere sich in Gewalt und zynischer Selbstzerstörung.
Die Ursache für die Verzweiflung des modernen Menschen sah Don Juan in einem letzten, uns noch verbliebenen Rest stillen Wissens. Dieser gebe uns, erstens, eine Ahnung von unserer einstigen Verbindung zum Ursprung aller Dinge. Und zweitens lasse er uns begreifen, daß wir ohne diese Verbindung zum Ursprung niemals auf Glück und Frieden hoffen dürften.
Hier glaubte ich Don Juan auf einem Widerspruch ertappt zu haben. Früher einmal hatte er mir erklärt, der Krieg sei die naturgegebene Situation eines Kriegers; und Friede sei eine Anomalie.
»Das ist richtig«, sagte er. »Aber Krieg bedeutet für den Krieger nicht Beteiligung an Akten individueller Dummheit oder kollektiver Gewalt. Krieg ist für einen Krieger der Kampf gegen das individuelle Ich, das uns Menschen unserer einstigen Fähigkeiten beraubt hat.«
Don Juan schlug vor, wir sollten uns weiter über die Idee der Rücksichtslosigkeit unterhalten – jene erste Prämisse der Zauberei. Jede Bewegung des Montagepunkts, das hätten die Zauberer herausgefunden, bedeute nämlich eine Distanzierung von der übertriebenen Betrachtung des individuellen Ich, wie sie den modernen Menschen kennzeichne. Und die Zauberer glaubten, daß es eine bestimmte Position des Montagepunktes sei, die den Menschen zu einem so gefährlichen Egoisten mache – zu einem ausschließlich mit seinem Selbstbild befaßten Wesen. Weil der Mensch keine Hoffnung habe, jemals zum Ursprung der Dinge zurückzukehren, suche er Trost im eigenen Ich.
Damit aber fixierte er seinen Montagepunkt in jener Position, die sein Selbstbild verewige. Jede Bewegung des Montagepunkts, heraus aus seiner üblichen Position, bedeute zugleich eine Abkehr von der Selbstbetrachtung und Selbstüberschätzung des modernen Menschen.
Die Selbstüberschätzung, sagte Don Juan, habe ihre Ursache in der Selbstbetrachtung – jener Kraft, die den Montagepunkt in seiner gegenwärtigen Position fixiere. Darum sei es das Ziel der Krieger, die tyrannische Selbstüberschätzung von ihrem Thron zu stürzen. Ihr ganzes Tun gelte einzig diesem Anliegen.
Die Zauberer hätten nämlich herausgefunden, sagte Don Juan, daß Selbstüberschätzung nichts anderes sei als getarntes Selbstmitleid.
»Es ist unglaublich, aber wahr«, sagte er. »Das Selbstmitleid ist der größte Feind des Menschen, und die Quelle seines Elends. Ohne Selbstmitleid könnte der Mensch es sich gar nicht leisten, sich so sehr zu überschätzen, wie er es tut. Leider ist die Selbstüberschätzung eine Kraft, die ihren eigenen Gesetzen folgt. Und so kommt es, daß wir, wenn wir unser Elend beklagen und uns selbst bedauern, uns eigentlich selbst zu wichtig nehmen.«
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Selbstwichtigkeit verlieren
Seit einigen Jahren bin ich dahin unterwegs, immer mehr meine Selbstwichtigkeit zu verlieren. So gebe ich z.B. inzwischen fast schon traditionell in den Schwitzhütten mit Bozi und Sabine in der Weggeberunde in der ein oder anderen Form meine Selbstwichtigkeit weg. Das gehört auch ganz wesentlich zur Makellosigkeit dazu. Nun habe ich gerade ein neues Castaneda-Buch gelesen (dazu in einem späteren Beitrag mehr), wo das Thema auch wieder prominent vorkommt.
Just heute wurde mir diesbezüglich noch etwas klar. Schon länger war ich hin- & hergerissen, wie ich mich zu der Selbstwichtigkeit von anderen verhalten soll. Ein Standpunkt in mir dazu war, dass ich den anderen nicht helfe, wenn ich ihre Selbstwichtigkeit noch unterstütze. Dabei treibe ich damit nur verdeckt meine eigene Selbstwichtigkeit voran und halte mich insgeheim für besser als die anderen. Es geht schließlich um _Selbst_wichtigkeit. Deshalb sollte auch zuallererst ich selbst diese verlieren und nicht auf andere schauen. Und wenn ich im Angesicht der Selbstwichtigkeit von anderen meine eigene verliere, gebe ich damit ein Beispiel ab. Das ist das gleiche Prinzip wie beim gewaltfreien Widerstand.
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RAND Corporation spielt Krieg USA-China durch
Die Neocons schrecken auch vor nichts zurück. Die RAND Corporation hat eine Studie veröffentlicht, deren Titel schon alles sagt: War with China: Thinking Through the Unthinkable. Das ist vor allem deshalb so gruselig, weil Donald Trump ja keine Gelegenheit auslässt, gegen die bösen Chinesen zu wettern. Die Studie wurde übrigens schon im Juli veröffentlicht. Darauf aufmerksam wurde ich im Contra-Magazin.
Nachtrag: Derweil schreibt heise online über das Wettrennen im All: Die Giganten China und Indien holen rasant auf. Und die c’t: Raumfahrt ist für Trump Mittel zum militärischen Zweck. Was für ein Film ist noch gleich im Kino letzte Woche angelaufen?
Nachtrag vom 22.12.: John Pilger hat einen Film dazu gemacht, The coming war on China.
Weiterer Nachtrag vom 22.12.: Die World Socialist Website berichtet US-Militärdokument schildert Strategie für Häuserkampf in „modernen Stalingrads“. Dabei haben die Trotzkisten vergessen, das eigentliche Dokument zu verlinken, ihr findet es beim Strategic Studies Institute unter dem Titel Military Contingencies in Megacities and Sub-Megacities. Da frage ich mich doch, ob es eine so weise Entscheidung war, nach Berlin zu ziehen…
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Ich fahre mit dem weltweit ersten crowdfinanzierten Bahnunternehmen
Im Januar werde ich mit Locomore von Berlin nach Stuttgart fahren. Von der Fahrt werde ich dann hier berichten. Es handelt sich um das weltweit erste crowdfinanzierte Bahnunternehmen. Bisher war das komplett an mir vorübergegangen, entdeckt habe ich das Unternehmen witzigerweise über den Twitter-Account der lustigen Bahnansagen. ;-) Man kann sich weiterhin mit einem Nachrangdarlehen an der Finanzierung beteiligen. Locomore hat sein Geschäftskonto übrigens bei der GLS Gemeinschaftsbank.
Nachtrag: auch heise berichtet.
Nachtrag vom 06.01.2017: Oha, ein erster Erfahrungsbericht lässt nichts Gutes ahnen.
Nachtrag vom 16.01.2017: So schlimm wie in dem verlinkten Erfahrungsbericht verlief meine Fahrt bei weitem nicht. Der Zug fuhr pünklich am Hauptbahnhof los, lediglich mit geänderter Wagenreihung. Das führte zu Hin- und Hergerenne vieler Leute, da man bei Locomore automatisch eine Platzreservierung dabei hat. Dabei machten sich die ziemlich engen Gänge in den Abteilen negativ bemerkbar. Auch zum Sitzen ist relativ wenig Platz, dito für Gepäck. Es hat aber alles und haben alle irgendwie reingepasst, ohne sich allzu gequetscht anzufühlen. Irgendwo zwischen Hannover und Frankfurt bremste der Zug mitten in einem Tunnel sehr stark ab & kam zum Stehen. Kurz danach liefen zwei Schaffner im Gang vorbei und probierten da irgendwas rum. Dabei vermutete ich, dass vielleicht jemand die Notbremse gezogen hat. Zunächst kam eine Durchsage mit der Begründung “Signalstörung”, später hiess es dann “Weichenstörung”. Schliesslich fuhr der Zug weiter und stand im nächsten Bahnhof stand der Zug noch mal länger rum. Dies wurde mit einem “Polizeieinsatz im Zug” begründet, was meine Notbremsen-Theorie stützt. Aber nichts Genaues weiss man nicht… Die Verspätung reduzierte sich auf dem Weg nach Stuttgart auf eine halbe Stunde und blieb letztlich dabei.
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The world has to see this
In the midst of the action of the Water Protectors at the Oceti Sakowin Camp in Standing Rock, something happened that I yet have to find the right words for. Wesley Clark Jr. and a group of veterans asked the Lakota People for forgiveness in a ceremony.
This was a historical moment. Much more important than the U.S. election.
Listen also to what Ivan Looking Horse said before the ceremony:
And also Faith Spotted Eagle:
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Widerstand gegen die Dakota Access Pipeline in Standing Rock
Seit Monaten kampieren Native Americans verschiedener Stämme in Standing Rock, um den Bau der Dakota Access Pipeline zu verhindern. Auch davon hört man in den Mainstream-Medien so gut wie nichts. VICE hat Fotos von den Protesten, immerhin schreibt der Tagesspiegel über Obamas Reaktion.
Am kommenden Montag soll das Protestcamp durch die US-Armee geräumt werden. Allerdings planen über 2000 Veteranen, sich am Sonntag zu den Protestierenden zu gesellen, um so die Räumung zu verhindern.Mehr auf den Seiten Stand With Standing Rock und NoDAPL.
Donald Trump hält übrigens Aktien der Pipeline-Betreiber.
Das Geschehen erinnert mich übrigens daran, dass laut Shadowrun-Zeitleiste im kommenden Jahr 2017 der Große Geistertanz stattfinden wird. Standing Rock könnte den Auftakt dazu bilden.
Nachtrag: Der Protest erreicht jetzt die Banken, die das Pipelineprojekt finanzieren.
Nachtrag vom 02.12.: Zwei Veteranen erklären, warum sie zum Protestcamp kommen. Und bei The Daily Caller liest es sich so, als habe Donald Trump seine Aktien der Pipeline-Betreiber abgestoßen. Ja wat denn nu?
Und die Veteranen sind sich auch alles andere als einig.
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Ein Guru-Howto aus dem Jahr 1927
Das Netz birgt doch immer wieder ganz besondere Perlen. Heute habe ich den Text Hochstapler der Mystik von Gustav Meyrink aus dem Jahr 1927 entdeckt. Darin lässt er sich erst mal ausgiebig über die zahlreichen Guru-Hochstapler seiner Zeit aus und gibt dann eine Art Howto zum Besten (“wie werde ich zum erfolgreichen Guru?”). Kleiner Auszug:
Selbstverständlich ist jeder bessere Hochstapler in die Geheimnisse des Yoga von A bis Z eingeweiht. In Wirklichkeit hat er natürlich nicht die leiseste Ahnung, wie Yoga geübt werden muss, ganz abgesehen davon, dass ein Menschenleben kaum hinreicht, auch nur die ersten Stufen zu bewältigen. Um dem braven Schüler entgegenzukommen, hängt er der Lehre, die er verzapft, ein christliches Mäntelchen um, wenn er es für einträglich hält, und spielt sich auf einen biblischen Propheten, oder er macht in Rosenkreuzerei, und dem, der Nerven hat für die Geheimlehren Asiens, dem kredenzt er den Okkultismus der Perser oder Araber, je nachdem ihm Rezepte aus Büchern zur Verfügung stehen. Nötigenfalls bereitet er aus allen möglichen Bestandteilen alter Überlieferungen eine Art okkultistischer Scotts Emulsion, die bisweilen so geschickt zusammengebraut ist, dass jemand, der nicht gründlich bewandert ist in der umfangreichen Literatur aller Völker und Zeiten über dieses überaus geheimnisvolle Gebiet, zu dem Trugschluss kommen kann, es handle sich in dem oder jenem Falle um geradezu neue Offenbarungen, und der, der sie preisgibt, müsse unter allen Umständen ein Übermensch sein.
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Während Trumps Amtszeit werden die letzten Akten zur Kennedy-Ermordung veröffentlicht
Seit kurzem folge ich dem Blog von Markus Kompa; eine offensichtlich richtige Entscheidung. Durch ihn habe ich nämlich erfahren, dass Ende nächsten Jahres die letzten Akten (das sind übrigens sage und schreibe 3.603 Stück) zur Kennedy-Ermordung veröffentlicht werden sollen. Das wäre dann also voraussichtlich während der Amtszeit von Donald Trump. Man darf gespannt sein.
Ich vermute jedenfalls weitere Bestätigungen meiner Theorie einer strukturellen Weltverschwörung.
Lest auf jeden Fall auch den Dreiteiler auf Telepolis über William Harvey King. Da stehen unfassbare Sachen drin, nur eine als Appetithappen:
Selbst der im Eigentum eines Beerdigungsunternehmers stehende Sarg, mit dem die Leiche Kennedys von Dallas ausgeflogen wurde, nahm ein skurriles Schicksal: Er wurde von LeMays Air Force mit Gewichten bepackt an einer besonders tiefen Stelle über dem Meer abgeworfen.
Ah, und noch einen:
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Situationskomik bei der Huffington Post
Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, das nervige Popup von Facebook wegzukriegen, das einem das Lesen öffentlicher Facebook-Beiträge als Nicht-Facebook-Nutzer verleidet. Später bin ich da übrigens fündig geworden: How to Block the Log In / Sign Up Popup on Facebook. Diese Methode bedient sich meines Standard-Werbeblockers uBlock Origin. Da es diesen auch für Chrome gibt, funktioniert die Anleitung dort analog.
Nun lief mir bei der Suche nach einer solchen Lösung auch ein Artikel der Huffington Post über den Weg, 11 gute Gründe, Ihren Facebook-Account zu löschen. Und was legt sich frech über den Anfang dieses Artikels? Richtig, das Popup, das einen auffordert, bei Facebook auf “Gefällt mir” zu klicken (aufs Bild klicken für die volle Auflösung):
Da fällt einem doch nix mehr ein…