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Konflikte entstehen an der Grenze zwischen Konsensrealität und Traumland
Was da in der Überschrift steht, ist im Grunde eine Binsenweisheit der prozessorientierten Psychologie. Dennoch ist mir vor kurzem klar geworden, warum das so ist, deshalb dieser Beitrag.
Das Wesentliche steckt schon in dem Wort _Konsens_realität: Das, worauf wir uns geeinigt haben, dass es wirklich ist.
Sobald aber z.B. Person A sagt “damals in der Situation war es so” und Person B darauf entgegnet “nein, stimmt gar nicht, es war ganz anders, nämlich so”, herrscht kein Konsens darüber, wie es wirklich war. Damit entsteht ein Konflikt, und das Traumland dehnt sich in die stellenweise zerbrechende Konsensrealität hinein aus – das Land von Grinsekatzen und verrückten Hutmachern, von Ekstase, Rausch und Wahn, wo Menschen und Tiere in Zungen reden, wo nichts ist wie es scheint.
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Haben wir uns zu viel vorgenommen?
Bei dieser Überschrift stellt sich zunächst die Frage, wer ist eigentlich “wir”? Nun, ich beobachte, dass diese Frage auf vielen Ebenen sinnvoll gestellt werden kann.
Fangen wir bei mir an: Als ich in die Antinous Gemeinschaft kam, hatte ich vor, bald selber in die Workshops einzusteigen; anfangs als Assistent, später wollte ich dann auch eigene Workshops (mit)gestalten. Und darüber hinaus wollte ich sogar einen Floating-Tank betreiben & auch das in Workshops einbinden.
Relativ schnell stellte sich heraus, dass sich weder das eine noch das andere so schnell in die Tat umsetzen liess. Und an diesem Punkt habe ich jeweils die weise Entscheidung getroffen, “na dann eben (noch) nicht”, & bin dem Fluss des Lebens gefolgt. Wohin mich das bis jetzt geführt hat, beschreibt u.a. der Beitrag Ich werde konservativ. Als mir klar wurde, dass ich mir zu viel (oder jedenfalls zu viel vom Falschen) vorgenommen hatte, habe ich in dem Bereich schnell die Kurve gekriegt.
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Facebook lügt, indem es die Wahrheit sagt
Das allein ist ja schon mal ein Knaller. Nun lassen wir uns mal die Antwort von Facebook auf der Zunge zergehen:
Für die Verwendung des Pixels haben wir klare Regeln für Werbetreibende: Es dürfen keine sensiblen Nutzerdaten wie Informationen zur Gesundheit oder Finanzen an uns geschickt werden. Außerdem werden Pixel-Daten von uns nicht zur Erstellung von Interessensprofilen verwendet.
Natürlich erstellt nicht Facebook selber Interessensprofile – das machen Facebooks Kunden! Und zwar zu zigtausenden mit teilweise wiederum sehr vielen Profilen. Das Stichwort heisst Targeting.
Fefe spricht in so einem Fall gerne von einem “überspezifischen Dementi”.
Nachtrag vom 04.09.: Das Rote Kreuz ist nicht allein – Studie: Gesundheitsportale leaken Daten an Werbenetzwerke.
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Jeffrey Epsteins Tod ist ein weiterer Beleg für die Theorie einer strukturellen Weltverschwörung
Den Tod von Jeffrey Epstein in seiner Gefängniszelle nehme ich mal zum Anlass, an meinen Beitrag Theorie einer strukturellen Weltverschwörung von Juli 2015 zu erinnern. Diesen Beitrag ergänze ich fortwährend. Wenn es dich interessiert, schau also in gewissen Abständen dort mal rein.
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Mein Rechner atmet auf dank LXDE
Es ist so weit: wie ich im Beitrag über Firefox Quantum schon angekündigt hatte, stelle ich meinen Desktop von KDE Plasma um auf das deutlich leichtgewichtigere LXDE. Was mich unter anderem dafür einnimmt, ist, dass der Maintainer bei Gentoo kein Geringerer ist als Hanno Böck (siehe zu ihm auch den Schlangenöl-Beitrag).
Der erste Eindruck: Nach einiger Bastelarbeit funktioniert es schon ziemlich gut und deckt fast alles ab, was mir KDE geboten hat. Manches gefällt mir sogar von der Bedienung besser, so z.B. dass in der Taskleiste nur die offenen Fenster des jeweiligen Desktops angezeigt werden und nicht alle. Dadurch kann ich zwar nicht mehr mit einem Klick gleich auf den passenden Desktop wechseln, die Taskleiste ist dadurch jedoch wesentlich aufgeräumter.
Eine der größten Hürden war, den Sitzungsmanager LXSession mit dem automatischen Start meiner regelmäßig benutzten Programme einzurichten. Was noch nicht klappt, ist, jedes Programm gleich auf dem richtigen Desktop zu starten; das scheint grundsätzlich nicht vorgesehen zu sein. Es erfordert auch eine gute Zusammenarbeit von LXSession und dem Fenstermanager (bei LXDE standardmäßig Openbox). Jedenfalls hat mir dabei auch der Artikel aus dem Ubuntu-Wiki geholfen.
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Nachhaltig telefonieren im Telekom-Netz
Im Beitrag über die verkackte Bonitätsauskunft hatte ich es schon angedeutet, seit heute bin ich bei einem neuen Mobilfunkanbieter: WEtell, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, der nachhaltigste Mobilfunkanbieter Deutschlands zu werden. Werden deshalb, weil es bisher nur eine Übergangslösung mit newsim als eigentlichem Mobilfunkanbieter gibt.
Das Ganze spielt sich im D-Netz der Telekom ab, weshalb ihr mich ab sofort noch besser erreichen könnt als bisher bei O2. Andererseits stellt sich dabei natürlich die berechtigte Frage, was so ein Mobilfunkprovider überhaupt an Nachhaltigkeit erreichen kann, denn das Netz gehört nun mal einem der drei großen Netzbetreiber.
Übrigens habe ich gerade von Wikipedia gelernt:2006 bekamen auch E-Plus und O2 von der Bundesnetzagentur D-Netz-Frequenzen im sogenannten E-GSM-Frequenzband zugeteilt. Die Bereiche sind vorher militärisch genutzt worden. Im Gegenzug für die Zuteilung der D-Netz-Frequenzen haben E-Plus und O2 einen Teil der E-Netz-Frequenzen zurückgegeben. Auch die D-Netze haben inzwischen zur Kapazitätserhöhung zusätzlich E-Netz-Frequenzen erhalten, so dass eine strikte Systemtrennung zwischen D- und E-Netz nach Frequenzbändern nicht mehr gegeben ist.
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Bonitätsauskunft Pi mal Daumen
Anders kann ich die Posse nicht nennen, die ich gerade im Zuge meines Wechsel zum ersten nachhaltigen Mobilfunkanbieter in Deutschland WEtell (dazu mehr in einem späteren Beitrag) erlebt habe. Der tatsächliche Mobilfunkanbieter im Hintergrund ist die newsim GmbH, und diese fragt bei Neuverträgen als Wirtschaftsauskunftei die Firma Creditreform Boniversum an. Das Ergebnis war Folgendes:
Unser Vertragspartner newsim führt bei allen Kundinnen eine Bonitätsprüfung durch. Newsim hat einen Wert festgelegt, bis zu welchem Kundinnen aufgenommen werden.
Leider ist dein Wert unter dieser entsprechen Grenze. Wir von WEtell empfinden die Bonität nicht als relevante Zielgröße, gerade auch weil Scoring Werte teilweise durch Wohnort, Geschlecht und Jahrgang zugeordnet werden.
Diesen letzten Satz kann ich voll unterschreiben, denn ich habe dann gleich eine Selbstauskunft bei Boniversum angefordert, die ich euch nicht vorenthalten will. Die haben über mich offenbar gar keine Daten gespeichert (Klick aufs Bild führt zum voll aufgelösten Scan):
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Ich werde konservativ
Dieser Satz kam vor knapp zwei Jahren zu meinem eigenen Erstaunen über meine Lippen & begleitet mich seither. Was meine ich damit? Es geht nicht um die politische Weltanschauuung des Konservatismus (politisch bin ich bekanntlich innerer Anarchist), sondern darum, was das Wort eigentlich bedeutet: etwas erhalten und bewahren. Und zwar etwas, das mir wertvoll und wichtig ist.
Konkret wollte ich damals mit diesem Satz ausdrücken, dass ich mit dem, was ich tue, die Antinous Gemeinschaft und damit das Diamond Lotus Tantra Institut bewahren will, in dem ich lebe und arbeite.
Inzwischen bin ich ja 41 Jahre alt & beobachte fasziniert, was die verschiedenen Lebensalter so mit mir machen. Bis Ende 30 war ich immer noch darauf aus, Neues zu lernen & auszuprobieren, überhaupt die Fülle der Möglichkeiten auszuloten. Immerhin habe ich mit 38 noch eine neue Ausbildung abgeschlossen.
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Wandel-IT-Konferenz in Kassel und GEN-Netzwerktreffen am Windberg
Im Beitrag über den Messenger-Salat habe ich so nebenbei das Wandelbündnis erwähnt. Das sollte ich wohl etwas weiter ausführen, damit ihr wisst, wie ich dazu gekommen bin. Der Auslöser war, dass ich angefangen habe, mich mit IT-Menschen aus anderen Gemeinschaften über Kundenmanagementsysteme (CRM/ERP) auszutauschen. Über Felix aus Sieben Linden wurde ich dann auf das Wandelbündnis aufmerksam, mein Einstieg war die Wandel-IT-Konferenz in Kassel am ersten Mai-Wochenende. Was da los war, könnt ihr im Erlebnisbericht beim green net project lesen.
Ein paar Wochen später war ich dann (mit Ella) beim Frühjahrs-Netzwerktreffen von GEN Deutschland in der Gemeinschaft am Windberg bei Erfurt in Thüringen. Auch dort gab es u.a. ein Treffen der Gemeinschafts-ITler, wo wir das Project Janet ins Leben gerufen haben.
Hinter der Abkürzung GEN verbirgt sich das Global Ecovillage Network, ein internationaler Verbund von Gemeinschaften. Der GEN Deutschland e.V. ist dabei noch recht jung, deutlich länger gibt es schon GEN Europe.
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Oracle selber empfiehlt die Deinstallation von Java
… jedenfalls wenn man es schon länger nicht mehr benutzt hat:

Dem habe ich nichts hinzuzufügen. ;-)