Iromeisters Abenteuerreise

Von einem, der auszog, Vertrauen zu üben

Das Gesetz des Karma ist aufgehoben. Alle Wesen sind frei.
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Neue Website des Netzwerks Prozessorientierte Psychologie

2017-02-6

Die Website des Netzwerks Prozessorientierte Psychologie ist offenbar irgendwann im letzten Jahr neu aufgesetzt worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch inhaltlich ist sie umfangreicher geworden. So findet sich z.B. eine prägnante Beschreibung, wie eine prozessorientierte Sitzung im Groben abläuft:

In der Prozessarbeit orientiert sich der Verlauf eines Prozesses immer an einer konkreten Fragestellung. Im Folgenden wird ein häufiger Verlauf bezogen auf eine Person dargestellt. Gleiches ist auch denkbar für Gruppen oder Institutionen:

Prozessarbeit unterscheidet zwischen Wahrnehmungsinhalten, die eine Person als mit ihrer eigenen Identität übereinstimmend erlebt, und Wahrnehmungsinhalten, die sie als fern von der eigenen Identität erlebt. Diese identitätsfernen Erlebnisse erscheinen u.a. in Träumen, Körpersymptomen, Problemen oder Konflikten und entziehen sich der eigenen Kontrolle. Beide Identitäten sind oft stark voneinander abgegrenzt.

Manchmal geht es in der Prozessarbeit darum, den identitätsnahen Anteil einer Person zu stärken und die Grenze zu stabilisieren. Häufiger liegt der Fokus jedoch auf den identitätsfernen Wahrnehmungen, da sie Informationen zur Lösung des Problems enthalten.

Mit verschiedenen therapeutischen Techniken kann es gelingen, die Grenze genauer zu erforschen, sowie das Erleben dieses identitätsfernen Anteils zu vervollständigen. Prozessarbeit gibt Raum und Unterstützung, die Informationen zu entfalten und näher an das eigene Bewusstsein zu bringen. Nach dem Kontakt und der Auseinandersetzung mit den Inhalten kann die Erfahrung in den Alltag integriert werden. Daraus eröffnen sich häufig neue, erweiterte eigene Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten.

Den identitätsnahen Anteil nennen wir Prozessarbeiter den Primärprozess, identitätsferne Anteile entsprechend Sekundärprozesse. Das hatte ich in meinem Beitrag über Worldwork in Warschau schon in meinen Worten beschrieben.
Ergänzend verlinke ich noch mal den tollen Text über prozessorientierte Psychologie in der Oya.

Wer Prozessarbeit in einem Seminar mal ausprobieren will, findet Angebote im deutschsprachigen Raum im Kurskalender. Bei der Gelegenheit erinnere ich an die große internationale Worldwork-Veranstaltung, die dieses Jahr Ende April in Griechenland stattfindet.

Und schließlich findet ihr auf der Seite auch das Netzwerk prozessorientiert arbeitender Menschen. Ich strebe an, dort auch irgendwann vertreten zu sein. Dazu brauche ich nach meiner abgeschlossenen Basisausbildung jetzt vor allem viel praktisches Üben.

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