Schlagwort: internet

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    Sidebar auf der rechten Seite mit Divi 4


    Ich bin mir echt nicht sicher, ob ich diesen Hack hier gerne veröffentliche – angesichts dessen, dass vermutlich viele das gleiche Problem haben werden, tue ich es dennoch. Jedenfalls läuft ja die Diamond Lotus-Website unter Wordpress (was ich mir so nicht ausgesucht hätte) mit dem Theme Divi von Elegant Themes. Auch das hätte ich mir nicht ausgesucht, weil es zwar einfach zu bedienen ist, aber erwartungsgemäß stark aufgeblähten HTML- und CSS-Code produziert. Nun ist es so wie es ist, wir benutzen das & haben letzten März auch ein Blog auf unserer Seite gestartet. Damit dessen Beiträge sowie das Archiv auf jeder Seite verfügbar ist, habe ich eine Sidebar mit den entsprechenden Widgets eingerichtet. Damit diese nun auch tatsächlich auf allen Seiten (außer denen, wo es anders eingestellt ist) in einer rechten Spalte angezeigt wird, musste ich auf einen Hack von Sudari Webdesign zurückgreifen.
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    Ich leite das neue Jahr mit dem Video einer IETF-Arbeitsgruppe ein


    Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allerseits! In meiner freien Zeit zwischen der ganzen Organisation rund um unseren tantrischen Jahreswechsel & Andros Tod ziehe ich mir mit Genuss die diversen Vorträge vom 36C3 rein. Über den von Sebastian Grüner, Encrypted DNS? D’oh! - The Good, Bad and Ugly of DNS-over-HTTPS (DoH) bin ich nun beim Treffen einer IETF-Arbeitsgruppe gelandet, die sich mit den neuen Entwicklungen & Anforderungen der Namensauflösung im Internet befasst: Details zu dem ganzen Thema habe ich in meinen alten Beitrag zu DNS over HTTPS eingefügt. Nachtrag: Es wird wohl auch Zeit, dass ich mich mal intensiver mit QUIC beschäftige. Es sieht ja ganz danach aus, dass da HTTP/3 draus wird.
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    Ich verwalte meine Feeds nun in Liferea


    Über die Jahre hinweg habe ich immer mehr Feeds von Webseiten im Thunderbird angesammelt. Das ging immer noch reeelativ gut, allerdings wurde der Thunderbird doch immer schwerfälliger dadurch, weil das halt nicht seine Kernkompetenz ist. Deshalb habe ich mich nun entschieden, die Feeds in Liferea auszulagern, wo sie doch erheblich besser aufgehoben sind. Bei der Gelegenheit habe ich nun auch mal alle von mir aktuell abonnierten Feeds gezählt: Es sind sage & schreibe 486 Stück. Kein Wunder, dass Thunderbird damit an seine Grenzen stieß. Und ich kehre auch an diesem Punkt wieder mehr zur UNIX-Philosophie zurück.
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    Google Webfonts durch die Hintertür


    Es ist doch zum Kotzen! Da macht man sich alle Mühe, Google Webfonts lokal zu hosten und bindet vermeintlich vorbildlich datenschutzkonform ein YouTube-Video von youtube-nocookies.com ein, und was muss ich im Wasserfall sehen? Die Seite bindet, ohne mich zu fragen, die Google Webfont Roboto ein. (nicht mein Blog hier, sondern eine andere Seite, die ich verwalte) Des Rätsels Lösung: das YouTube-Einbette-Skript von Google macht das. Scheißverein!!
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    Facebook lügt, indem es die Wahrheit sagt


    Das Bayerische Rote Kreuz hat heikle Gesundheitsdaten [von Blutspendern] an Facebook übermittelt. Sie nutzten Pixel als Marketing-Werkzeug. Das allein ist ja schon mal ein Knaller. Nun lassen wir uns mal die Antwort von Facebook auf der Zunge zergehen: Für die Verwendung des Pixels haben wir klare Regeln für Werbetreibende: Es dürfen keine sensiblen Nutzerdaten wie Informationen zur Gesundheit oder Finanzen an uns geschickt werden. Außerdem werden Pixel-Daten von uns nicht zur Erstellung von Interessensprofilen verwendet. Natürlich erstellt nicht Facebook selber Interessensprofile – das machen Facebooks Kunden! Und zwar zu zigtausenden mit teilweise wiederum sehr vielen Profilen. Das Stichwort heisst Targeting. Fefe spricht in so einem Fall gerne von einem “überspezifischen Dementi”. Nachtrag vom 04.09.: Das Rote Kreuz ist nicht allein – Studie: Gesundheitsportale leaken Daten an Werbenetzwerke.
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    Oracle selber empfiehlt die Deinstallation von Java


    … jedenfalls wenn man es schon länger nicht mehr benutzt hat: Dem habe ich nichts hinzuzufügen. ;-)
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    Der Messenger-Salat


    Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich mich von Wire wieder verabschiedet. Im dortigen Beitrag schrieb ich Das Hauptproblem ist der Lock-In-Effekt schon vorhandener Messenger, die Leute haben einfach keinen Bock, sich noch einen fünften Messenger nur für mich zu installieren. und das will ich in diesem Beitrag noch weiter ausführen. Inzwischen habe ich nämlich ein altes Android-Smartphone ohne SIM-Karte, damit ich meinen eigenen Zugang zur gemeinschafts-eigenen WhatsApp-Gruppe habe. Das betrachte ich natürlich nur als Übergangslösung, denn von WhatsApp will ich möglichst schnell weg. Nun, wo ich also ein Smartphone habe, probiere ich damit auch alles Mögliche aus, was dazu geführt hat, dass ich inzwischen 8 (in Worten: acht!) verschiedene Messenger drauf habe: Mit WhatsApp fing es wie gesagt an, das benutze ich über WhatsApp Business mit einer Festnetznummer, die außerhalb der Gemeinschaft niemand kennt.
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    Aufmerksamkeit und Hierarchien


    Mir ist kürzlich ein neuer Aspekt des großen Themas Aufmerksamkeit(sökonomie) aufgegangen, das mich bekanntlich schon lange beschäftigt. Und zwar ist durch das Internet ja tatsächlich das erste Mal in der Menschheitsgeschichte ein globaler Aufmerksamkeitsraum entstanden, eine echte Weltöffentlichkeit. Vorher gab es zwar schon Massenmedien, die theoretisch in der Lage waren, jeden einzelnen Menschen auf der Erde zu erreichen – aber diese Kommunikation geht nur in eine Richtung, die Massen sind nur passive Empfänger. Im Internet kann nun theoretisch jeder einzelne Mensch zum Sender werden, und zwar theoretisch an alle anderen Menschen. So weit so bekannt. Wie funktioniert das nun praktisch? Die zentrale Aussage der Aufmerksamkeitsökonomie ist, dass in dieser Konstellation die Aufmerksamkeit der Menschen zum knappen Gut geworden ist. Ich kann einfach schon prinzipiell nicht allen acht Milliarden anderen Menschen gleichzeitig zuhören oder -schauen.
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    Global Clusterfuck


    So langsam frage ich mich, wie dieser Fefe eigentlich seine gute Laune behält. Für mich fing der Tag mit dem nächsten Kapitel der Prozessor-Apokalypse an (nachdem sie bei Google gerade zu dem Schluss gekommen sind, dass man da mit Software-Patches nichts machen kann). Gestern hatte ich schon Fefes Rant über Grafikkartentreiber gelesen: Unter Kernel-Code-Auditoren gab es damals teilweise ernsthaft die Frage, warum wir uns hier eigentlich soviel Mühe machen, wenn die Leute da draußen GPUs und Treiber haben, die alles wieder zum Scheunentor machen. Ach so, & dann natürlich das Berliner Dauerthema BER, über das ich an dieser Stelle keine weiteren Worte verlieren werde als dass es genau ins Bild von Global Clusterfuck passt. Jedenfalls hatte mir ja gestern Abend noch die Meldung vom EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung die Laune verdorben.
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    Thomas Metzinger über Aufmerksamkeitsräuber


    Das Thema Aufmerksamkeit taucht in diesem Blog immer wieder mal auf (zuletzt der Beitrag Aufmerksamkeitssteuer für “soziale Medien” wie Facebook, Twitter, Instagram), einfach weil ich die Schlacht beobachte, die seit langem darum tobt. Im März war ich nun bei einem Vortrag von Thomas Metzinger im Rahmen der MIND Academy hier in Berlin zum Thema “Achtsamkeit und geistige Autonomie”. Passend dazu lese ich sein Buch Der Ego-Tunnel, das ich mir zu Weihnachten gewünscht hatte. Darin schreibt er im Kapitel “Eine neue Art von Ethik” folgendes: Aufmerksamkeit ist eine begrenzte Ressource, und sie ist absolut essenziell nicht nur für die momentane Lebensqualität, sondern für ein gutes Leben im Allgemeinen. […] Heute greifen uns die Werbe- und die Unterhaltungsindustrie aus dem Mediendschungel heraus an, indem sie die innersten Fundamente unserer Erlebnisfähigkeit selbst attackieren und uns immer tiefer in eine vollkommen unüberschaubare und verwirrende Umwelt hineinzerren.
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