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Will ich Recht haben oder glücklich sein?
In den letzten Wochen erschließt sich mir erst nach & nach die unglaublich grandiose Weisheit dieser kurzen knappen Frage, die Marshall B. Rosenberg formuliert hat:
Will ich Recht haben oder glücklich sein?
Rosenberg wählte ursprünglich die Du-Form, diese Frage wirkt aber am besten, wenn mensch sie sich selbst stellt. Würden alle Menschen sich auch nur dreimal am Tag wirklich ernsthaft diese Frage stellen, dann lebten wir in einer friedlichen Welt.
Will ich Recht haben oder glücklich sein?
Mit dieser Frage zerfallen auch alle Bewertungen, denn die sind letzten Endes nicht wirklich wichtig. Es sei denn natürlich, ich will Recht haben, dann kommt es nur auf die Bewertungen an. Die Frage zielt auf Bewusstsein ab über das, was ist, und über das, was sein will.
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Parkour-Tanztheater "Schräge Wege"
Soeben komme ich von der vorerst leider letzten Aufführung des Parkour-Tanztheaterstücks Schräge Wege aus dem Lofft zurück. Das war so genial, ich war lange nicht mehr so berührt von einem Theaterstück. 80 Minuten pure Energie, ich hab geheult & auch gelacht, die Poesie der Körper & Bewegungen, dabei so weise und so voller Liebe - wow, Wahnsinn.
Ihr könnt etwas tun sowohl für die TänzerInnen & die Regisseurin als auch für euch selbst, damit ihr das Stück vielleicht doch noch mal sehen könnt. Zum einen läuft das Crowdfunding für das Stück noch 7 Tage, aktuell fehlen noch 740 €. Auf der Seite könnt ihr euch auch den Trailer für das Stück anschauen, um schon mal einen klitzekleinen Einblick zu bekommen.
Außerdem könnt ihr (wie ich es gerade getan habe) das Lofft bitten, doch noch mal ein Wochenende für ein weiteres Gastspiel herzugeben. Ich kann sonst nicht mehr ruhig schlafen, in dem Wissen dass ich dieses geniale Stück erlebt habe und ihr alle nicht…
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Warum die Wirtschaftswissenschaft keine Prognosen abgeben kann
Was bis auf den heutigen Tag (ich bin ja gerade Zeuge davon) an den Universitäten als Wirtschaftstheorie gelehrt wird, ist im Wesentlichen eine mechanische Theorie, wie Karl-Heinz Brodbeck es nennt. Die Neoklassische Theorie geht davon aus, dass Menschen sich wie Automaten verhalten – der homo oeconomicus. Wie Renée Menéndez sehr treffend schreibt:
das markwirtschaftliche Modell garantiert nichts anderes, als daß es bei “rationalen” (widerspruchsfreien) Präferenzen die Möglichkeit(!) gibt, daß es zu einem allgemeinen Gleichgewicht kommt – mehr nicht!
Mit einem solchen Modell sind weit und breit keine “empirischen Prognosen” möglich, anders als es Milton Friedman mit seinem Konzept von Positive Economics behauptet.
Karl-Heinz Brodbeck zeigt das formal stringent in seinem Aufsatz Wirtschaft als kreativer Prozess. Beiträge zu einer postmechanischen Ökonomie, in kürzerer Form und nicht so formal mit der gleichen Überschrift und dem Untertitel Wie ein weicher Faktor harte Tatsachen schafft.
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Webseiten zu Informationsgeld und Antibilanz
Als ich im Mai meinen Beitrag zu Franz Hörmanns Konzept des Informationsgeldes geschrieben hatte, waren die dazugehörigen Webseiten noch nicht online. Jetzt sind sie es:
Zur Erinnerung: Es geht um nicht weniger als darum, das Geld seiner Funktion als Tausch- und Wertaufbewahrungsmittel zu entheben. Das brauchen wir nämlich beides nicht!
Dazu passt wunderbar ein Satz von Robert Anton Wilson aus Prometheus Rising:
All wealth is created by human beings using their neurons intelligently.
Mit dem Informationsgeld kann der Traum wahr werden, dass wir alle unverdient dazugehören.
In der Praxis lässt es sich auch hervorragend mit dem Prinzip der Stigmergie kombinieren, für das es ausgehend vom Keimform-Blog bereits Pläne gibt, ein Softwaresystem zu entwickeln. -
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Geldschöpfung als Quantenfluktuation
Heute fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass die Geldschöpfung aus dem Nichts (die genau genommen _Kredit_schöpfung aus dem Nichts ist) ein Hinweis auf die Wirklichkeit ist. Sie entspricht nämlich exakt dem, was in der Physik als Quantenfluktuation bekannt ist. Schulden und Guthaben entsprechen somit Teilchen und Antiteilchen, die spontan entstehen und, wenn sie erneut aufeinander treffen, wieder ins Nichts verschwinden. Im Gegensatz zu den (Anti-) Teilchen entstehen Schulden und Guthaben allerdings bewusst geplant.
Weiter gedacht heißt das, dass alle Finanzkrisen letzten Endes auf zwei konkurrierenden Vorstellungen beruhen:
- Der Vorstellung, Geld müsse einen inhärenten, eigenen Wert haben
- Der Vorstellung, dass Geld keinen inhärenten Wert hat, sondern lediglich ein Ordnungsprinzip ist
Solange sich alle über Variante a einig sind, gibt es kein Problem außer dem der Verteilung (das stellt sich immer). Aber früher oder später werden schlaue Füchse auf die Idee kommen, zu “betrügen” und Geld zu “fälschen”. Historisch haben das z.B. die viel gescholtenen Goldschmiede gemacht, oder auch die Herrscher mit der Münzentwertung. Diese Leute operieren also heimlich schon mit Variante b und verdienen sich daran goldene Nasen.
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Warum es weise ist, eine Frau zu verehren
Heute verlinke ich kurz & knapp einen Beitrag, den ich unter Tränen gelesen habe & der mein Herz im Innersten berührt hat:
Warum es weise ist, eine Frau zu verehren
Das richtet sich an alle Männer: Macht euch auf und verehrt die Frauen. Es ist das Beste, was ihr tun könnt.
Und für die Frauen ist AwakeningWomen einfach genial.
Update vom 25.03.2014: Als ergänzende Perspektive verlinke ich noch den Text Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann.
Update vom 08.03.2025: Am heutigen Internationalen Frauentag habe ich auch das englische Original gefunden – Why It Is Wise to Worship a Woman
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Danke
Daß ich Sie liebe, kann Ihnen gleichgültig sein. Es ist kein Glück, geliebt zu werden. Jeder Mensch liebt sich selber, und doch quälen sich Tausende ihr Leben lang. Nein, geliebt zu werden, ist kein Glück. Aber lieben, das ist Glück.
Hermann Hesse
Seit ich heute angefangen habe, All Is Full Of Love von Björk zu hören (siehe Close To It All) & mit jedem meiner Atome mitzusingen, kann ich mich kaum noch auf Alltägliches konzentrieren. Es ist an der Zeit, euch allen Danke zu sagen, wie ich es in Close To It All schon angekündigt hatte. Weil es aber ewig dauern würde, wirklich alle aufzulisten, konzentriere ich mich auf die Menschen, die mir am wichtigsten sind:
(wenn du, wie ich beim Schreiben, während des Lesens das Lied von Björk auf Repeat hören willst, dann klick hier)
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Der Bus ohne Nummer und die Wunder der deutschen Sprache
Heute ist der Tag gekommen, dass ich das Literaturprojekt Der Bus ohne Nummer hier veröffentliche, das ich direkt nach dem Abitur mit vier Freunden gemeinsam gestartet habe. Ursprünglich handelte es sich um einen Bus ohne Nummer, der in Gießen herumfährt, später erweiterte er seinen Wirkungskreis auf Bielefeld und die Beschleunigte Bewegung machte aus ihm einen ICE. Der Untertitel “Phantastische Geschichten aus Gießen” stimmt also längst nicht mehr. Sehr erstaunlich daran ist, dass mein Bewusstsein erst heute an dem Punkt ist, an dem mein sprachlicher Ausdruck schon vor über 10 Jahren angelangt war.
Wenn du dich inspiriert fühlst, selber eine oder mehrere Episoden zu schreiben, dann nur zu - ich veröffentliche das Ergebnis dann hier. Ein Flugzeug oder Schiff ohne Nummer hatten wir zum Beispiel noch nicht. ;-)
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Ur-Heber, Schöpfer und Er-Finder
Eigentlich lag ich schon im Bett & grübelte noch über eine Diskussion auf Google+. Da geht es um die Frage des Urheberrechts & der Vergütung von Kulturschaffenden, die mich schon lange beschäftigt. Wieder einmal fiel mir auf, dass die deutsche Sprache sehr hintergründig ist, und als sich das für gleich drei Worte zeigte, bin ich jetzt noch mal aufgestanden um zu bloggen.
Ein Ur-Heber ist so etwas wie ein geistiger Schatzgräber, der einen Schatz hebt. Ganz ähnlich, nur im Bereich der Flüssigkeiten ist ein Schöpfer jemand, der sich aus dem Ozean der Ideen mit seinen Händen oder einem Eimer einen Schluck schöpft und daraus etwas macht oder diesen weitergibt. Und als dritter im Bunde ist ein Er-Finder jemand, der eben etwas findet, das wie beim Ur-Heber und dem Schöpfer vorher schon da war.
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Close To It All
Nachdem ich es seit Jahren nicht mehr gehört hatte, ist mir heute auf YouTube Melanies Lied Close To It All wieder begegnet:
Mit großer Freude kann ich an dieser Stelle verkünden, dass ich seit ungefähr Frühjahr diesen Jahres Close to it all bin! <3
Viele Jahre drückte das Lied meine tiefste Sehnsucht aus, verbunden zu sein, nicht durch eine selbstgebaute Mauer von der Welt getrennt zu sein. Inzwischen stehen zwar noch ein paar vereinzelte Brocken der Mauer, da kommt man aber problemlos dran vorbei. :)Es steht hier deshalb noch ein Dankesbeitrag aus, ähnlich wie der von 2005, als alles anfing mit Iromeisters Abenteuerreise. Denn daran, dass ich an diesem Punkt stehe, sind viele Menschen und andere Kräfte beteiligt. Es kann sich nur noch um Tage handeln! Also stay tuned!
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