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    Du bist Deutschland - wie 1935 so auch heute!


    Du bist Deutschland, Adolf ist Deutschland, Du bist Adolf

    Denn DU bist Deutschland - jetzt schlägt’s 13!

    Mir ist diese Kampagne eh schon suspekt gewesen, aber nach den herzallerliebsten Parodien & der Strafanzeige ist sie bei mir endgültig unten durch.

    Deutschland sucks!

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    Kato-Gesprächsabend in Bremen


    Kato? Who the f**k is Kato? Das fragte ich mich damals, als ich den Artikel in der KursKontakte über das Kato-Prinzip las. Erst als ich mir dann auch das Buch gekauft hatte, erfuhr ich darin, dass sich der Name auf den Karatekämpfer in den Inspektor Clouseau-Filmen bezieht. Es geht beim Kato-Prinzip darum, auf spielerische Art Achtsame Kommunikation zu üben. Der Karatekämpfer Kato wurde deshalb zum Namensgeber, weil Inspektor Clouseau ihn engagiert, um ihn in jeder denkbaren Situation zu überfallen. Auf diese Weise schult Clouseau seine Achtsamkeit. Heute Abend wurde mir noch einmal klar, was der Grundgedanke des Kato-Prinzips ist: JedeR ist für sich selbst voll verantwortlich, & zwar nur für sich selbst! Jeder Versuch, eigene Verantwortung abzugeben oder sich für andere zu verantworten gibt Punkte. Diese Punkt sind also allesamt Minuspunkte. Analog zu Inspektor Clouseau & Kato spielt mensch am besten in einer Gruppe, so dass sich die Leute gegenseitig auf solche Formulierungen aufmerksam machen. Es geht zwar prinzipiell auch allein, vieles bemerken jedoch andere eher als mensch selber. Ich habe bisher keine Gruppe dafür gefunden & trotzdem meine Aufmerksamkeit so geschult, dass ich so gut wie nicht mehr “ich muss …” sage. Sage ich z.B. “Ich muss morgen um halb acht aufstehen”, dann stelle ich mich zum Aufstehen wie einer Naturgewalt. Dabei entscheide ich mich doch selbst - aus mehr oder weniger guten Gründen - dafür, um diese Uhrzeit aufzustehen.


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    Gruss an alle Globetrotter und Tramper


    Mein Gruss ist ein wörtliches Zitat von der Autobahnraststätte Michendorf südlich von Berlin an der A10: Gruss an alle Globetrotter und Tramper. Viel Glück auf euren Reisen.

    Danke an den unbekannten Schreiber dieses Grusses! & Gruss zurück! Ich bin supergut durchgekommen gestern, in knapp fünf Stunden von Berlin - Raststätte Grunewald bis nach Bremen - Strassenbahnhaltestelle Sebaldsbrück.

    Übrigens habe ich für Bremen das erste Mal so richtig das Schlafbuch der ErdenbürgerInnen genutzt & bin in einer netten coolen WG untergekommen.

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    Gesellschaft mit beschränkter Haftung?!?


    Bindungs-Angsthase

    Dieses Werbeplakat in Berlin hat mich doch ganz schön schockiert. Eine Gesellschaft, die solche Werbung macht, steht kurz vor ihrer Selbstauflösung bzw. befindet sich schon mitten darin. Dabei fiel mir wieder ein, was der Unternehmensberater Ulrich Golüke im brand eins-Artikel über die kurzfristige Gesellschaft sagte (siehe Studiert Chemie!).

    Sicher ist diese Werbung ironisch gemeint. Aber sie erhebt doch “Schluss machen, wann immer man will” zu einem erstrebenswerten Ziel. Wie soll da ein Gesellschaftsvertrag zustande kommen & auch noch eingehalten werden?

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    Und Bahro wirkt doch als Ökofaschist!


    Vielleicht hatte er das selber gar nicht kapiert, denn mein Eindruck nach dem Videomitschnitt auf dem Symposium war “der ist viel zu nett, um Faschist zu sein”.

    Lese ich seine Aussagen, so komme ich nicht umhin, diese als faschistoid zu klassifizieren. Ich beziehe mich dabei vor allem auf Zitate aus dem Buch Die Götter des New Age.

    Dabei bin ich mir bewusst, dass der Autor Peter Kratz, wenn er vom “wissenschaftlichen Sozialismus” redet, ebenso einer Ideologie anhängt wie jene die er kritisiert. & gerade die Mehrheitsentscheidungen, die er durch das organizistische Denken des New Age gefährdet sieht, halte ich für zutiefst undemokratisch. Es handelt sich dabei schlicht um die Diktatur der Mehrheit, was mit “Herrschaft des Volkes” so viel zu tun hat wie Ballermann 6 mit spanischer Kultur. Siehe auch die “Diktatur des Proletariats” im ehemaligen Ostblock. Übrigens war das de facto eine Diktatur der Parteiführung & somit auch wieder eine Form der Klassenherrschaft.


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    Rudolf-Bahro-Symposium II


    Zu Beginn ein persönlicher Einschub: Qualitatives Wachstum braucht erheblich langfristigere Vorfinanzierung als quantitatives Wachstum, weil dafür geforscht werden muss! Siehe dazu auch den Beitrag zu Michael Braungart.

    Vom Homo consumens zum Homo integralis

    Burkhard Bierhoff beschäftigte sich in seinem Vortrag viel mit den Ersatzbefriedigungen unserer kapitalistischen Gesellschaft. Er hielt dem die Freiwillige Einfachheit entgegen, was Bahro als “kontraktive Lebensweise” bezeichnete. So nach dem Motto “weniger ist manchmal mehr” ;-)

    Mir gefällt dieser Ansatz allerdings deshalb nicht, weil er mit den Worten Michael Braungarts öko-effizient ist anstatt öko-effektiv. Das alles sind Negativforderungen, es geht darum “falsches” Verhalten zu minimieren.

    Durch Verzicht komme ich nicht zur Fülle!

    Im Gefolge Bahros wird hier plumpe “Grenzen des Wachstums"-Propaganda betrieben & ein Malthus-Revival gefeiert. Bierhoff kritisierte das Buch The Ultimate Resource des Ökonomen Julian Lincoln Simon, der darin die Behauptung einer festen Obergrenze der menschlichen Bevölkerung auf der Erde widerlegt. Zwar habe ich das Buch selber nicht gelesen, stimme jedoch mit der Argumentation überein. Schliesslich ist der menschliche Geist in der Lage, immer effektivere Technologien (materieller wie immaterieller Art) zu ersinnen, die die vorhandenen Ressourcen oftmals um Grössenordnungen besser ausnutzen als bisher. Vor Entdeckung der Kernspaltung waren die Uranvorkommen in der Erde nur nutzloses Metall; jetzt sind sie Energieträger. Genauso war es mit dem Erdöl.


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    Rudolf-Bahro-Symposium I


    Ich bin schon wieder in Berlin, & zwar auch schon wieder zu einer Tagung. Dieses Wochenende findet an der Humboldt-Universität ein Rudolf-Bahro-Symposium statt. Darauf wurde ich im LebensGut Pommritz aufmerksam, das ja auf Initiative von Bahro gegründet wurde & auf seinen Ideen fusst.

    Laut Maik Hosang, der den ersten Teil der Veranstaltung moderierte, hat Bahro frühe Ideen von Karl Marx weitergedacht. Dessen Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844 werde ich bei Gelegenheit noch einmal lesen, da steckt nämlich einiges an Weisheit drin.

    Das zentrale Stichwort des Symposiums, das auch Bahros Denken bestimmte, lautet Integration.

    Übrigens: Der ursprünglich geplante Vortrag von Michael Jäger fiel zwar aus, er hat jedoch in der Wochenzeitung Freitag einen Artikel geschrieben: Reise nach innen. Ich kommentiere im Folgenden nur die Vorträge, die ich besonders interessant fand.


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    Iromeisters Abenteuerreise als RSS-Feed


    Als ich mir Mozilla Thunderbird auf meinem USB-Stick installiert habe, nutzte ich die Gelegenheit, ein paar Bildschirmfotos für diese Anleitung zu machen. Thunderbird ist ein Super-Programm, das ich Euch allen wärmstens empfehle. Damit kannst Du Deine Mails lesen & schreiben, das gute alte Usenet benutzen & Webseiten abonnieren, die einen Newsfeed bieten. Das geht z.B. mit meinem Blog.

    Der Vorteil: Du brauchst nicht alle paar Tage oder wie oft auch immer auf der Website nachschauen, ob es dort was Neues gibt - Du bekommst jeden neuen Eintrag automatisch per RSS “frei Haus” geliefert!

    Nun also die Anleitung, wie Du das einrichtest. Klick auf die Bilder, um sie in voller Auflösung zu sehen!

    Am besten richtest Du Dir im Thunderbird ein neues Konto ein:


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    Vortrag "Liebesverträge" im Dr. Max-Otto-Bruker-Haus


    Ein Freund von mir, der eine Ausbildung zum Gesundheitsberater bei der Gesellschaft für Gesundheitsberatung macht, hatte mir einen Besuch im Dr. Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein empfohlen. Dr. med. Max Otto Bruker, der Anfang 2001 starb, engagierte sich zeit seines Lebens für eine gesundheitliche Aufklärung jenseits von Pharmaindustrie & Apparatemedizin. Für ihn stand eine gesunde Ernährung im Mittelpunkt. Auf der Homepage erfuhr ich, dass der Psychotherapeut Dr. phil. Mathias Jung wöchentliche Vorträge im Bruker-Haus hält. Zu einem dieser Vorträge bin ich heute einfach mal hingefahren. Das Thema hiess:

    Liebesverträge in der Beziehung

    Zu Beginn seines Vortrags & auch immer wieder zwischendrin betonte Mathias Jung, dass Liebe Arbeit bedeutet. Er hat auch ein Buch mit dem Titel Liebesarbeit geschrieben. Viele Paare glauben, dass Liebe irgendwie von selbst kommt. Wozu dieser Glaube führen kann, dazu zitierte er August Strindberg:


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    Familienbesuch mit Farbklecksen


    Seit Montag Abend (wo ich übrigens beim Trampen direkt vor der Haustür abgeliefert wurde) bin ich bei meiner Schwester, meinem Schwager & den beiden Nichten in Limburg an der Lahn zu Besuch.

    Das hier ist Annika, die dieses Jahr in die erste Schulklasse gekommen ist:

    Annika mit Schulranzen

    & hier siehst Du die dreijährige Katalin:

    Katalin obercool

    Ist sie nicht extrem cool?

    Die beiden freuen sich wie Schneeköniginnen, dass ich ne ganze Woche hier bin. Sonst war ich immer nur übers Wochenende zu Besuch, weil ich ja arbeitete bzw. noch früher studierte.

    Der Besuch bei meiner Schwester erweist sich als sehr praktisch: Mein Schlafsack & meine Jacke sind frisch gewaschen. Dafür sind meine Schuhe - trotz Plastiktüten drum - vom Streichen


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