Iromeisters Abenteuerreise

Von einem, der auszog, Vertrauen zu üben

Das Gesetz des Karma ist aufgehoben. Alle Wesen sind frei.
« Wenn du dein Bewusstsein erweiterst, kannst du nur gewinnen Martin Buber: Ich und Du, das dialogische Prinzip »

Unser Heimatplanet

2015-05-5

Meine Bewusstseinserweiterung begann noch in der Schulzeit, als ich die Space Night auf Bayern 3 und dabei vor allem die Earth Views entdeckte, Filmaufnahmen der Erde aus dem Space Shuttle mit (anfangs noch nicht, später dann durchgängig) elektronischer Musik.

Vor zwei Jahren hat das Planetary Collective den Kurzfilm OVERVIEW veröffentlicht, der frei bei Vimeo anzusehen ist und vom Overview-Effekt handelt – dem Erlebnis von Astronauten, das erste Mal die Erde als ganzen Planeten wahrzunehmen:

Eben jenes Planetary Collective hat nun den Film PLANETARY in Kinolänge veröffentlicht. Den gibt es nur zu kaufen oder "on demand", die 12 € lohnen sich sowas von. Schaut euch den längeren Trailer an:

Der Film macht einem bewusst, dass wir eine Spezies auf diesem Planeten sind, eine von vielen und in den Strom des Lebens eingebunden. Die Illusion des Getrenntseins ist zunehmend schwerer aufrecht zu erhalten, und genau das ist die Chance für eine wunderbare Zukunft. Eine Zukunft, die wir jetzt Lebenden wahrscheinlich nicht mehr erleben werden. Diese Stelle im Film hat mich am meisten berührt, wie Mona Polacca darüber spricht, dass wir so handeln sollten, dass auch diejenigen unserer Nachfahren, die wir gar nicht mehr erleben werden, gut leben können – weil genau das unsere Ahnen, die wir nicht mehr kennen gelernt haben, für uns getan haben.

Sobonfu Somé sagt kurz darauf im Film:

We belong, whether we want to belong or not.

Das sind doch gute Nachrichten für alle, die sich so getrennt & abgeschnitten vorkommen. <3

Bei den vielen tollen Menschen, die darin vorkommen, fehlt mir ganz entschieden Otto Scharmer mit seinem Übergang vom Ego-System-Bewusstsein zum Öko-System-Bewusstsein. Der leistet in der Richtung absolut essentielle Arbeit.
Was mich wiederum sehr freut, ist, dass Charles Eisenstein am Film mitgewirkt hat.

Der perfekte Abschluss für diesen Beitrag ist das Gebet an den Planet von Thomas D.

Update vom 05.04.2016: Gerade habe ich auf YouTube entdeckt, wie Russell Schweickart sein Erlebnis bei der Apollo 9-Mission beschreibt:

Ein schriftliches Zeugnis gibt es unter dem Titel No Frames, No Boundaries.

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