Schlagwort: Wirtschaften

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    Die Fülle ist kein Schlaraffenland


    In den letzten Tagen hatte ich heftig daran zu knabbern, dass ich mir mit PC ab 50 so viel Zeit genommen habe - die ersten Monate bis Juli/August habe ich (von der Webseite abgesehen) keine Werbung gemacht & auch sonst nur wenig Energie in mein Geschäft gesteckt. Deshalb ist jetzt schon wieder das Geld knapp, & ich frage mich, wieso ich nicht schon viel eher darüber nachgedacht habe, wie sich meine Einnahmen zu meinen Ausgaben verhalten.

    Hier in diesem Blog habe ich ja schon viel über den Paradigmenwechsel vom Mangel zur Fülle geschrieben & dabei immer wieder die Fülle “beschworen”. Das allein reicht jedoch nicht - ich muss selber etwas dafür tun, dass die Fülle in mein Leben eintritt.

    Deshalb die Überschrift Die Fülle ist kein Schlaraffenland. Das Universum stellt mir zwar alles zur Verfügung was ich brauche, es ist jedoch so ähnlich wie in der Geschichte von Gott & dem Hochwasser (die siebte Geschichte von oben): nur wenn ich die Gelegenheit beim Schopfe packe wird etwas daraus.


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    Solidarität GmbH statt Ich-AG


    Mehr zufällig habe ich in der Broschüre Fragend voran - wissen wollen können müssen gestöbert & bin dabei auf den letzten Beitrag darin gestossen. Der handelt von dem Projekt Solidarität GmbH, in dem vieles umgesetzt ist, was ich hier schon von mehreren Seiten beleuchtet & als Visionen beschrieben habe. Allen voran die Freie Kooperation. Anders als die “Wir eG”-Initiativen (siehe Alternative Genossenschaftstage) konzentrieren sich die Solidarität GmbH-Leute nicht auf eine bestimmte Rechtsform sondern auf die Form des Zusammenlebens & -arbeitens, also auf die Vereinbarungen der Menschen in einer Gruppe.

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    Verkaufen war gestern


    Dieser Alexander Fluhr spricht mir wirklich aus der Seele. In seinem Blog ArtSelling schreibt er z.B.

    Falls Sie eine Aversion gegen das Verkaufen haben, liegen Sie ganz richtig. Richten Sie sich danach und geben Sie deshalb das Verkaufen ganz auf. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie viel lieber machen. Das gilt es zu finden und auszubauen. Die Zukunft des Verkaufens wird von Service und Anziehung bestimmt. Sorgen Sie dafür, dass Menschen von Ihnen etwas wollen. Dass Menschen auf Sie zukommen und einkaufen wollen.

    oder auch “Erst, wenn Sie glücklich und zufrieden sind, können Sie andere glücklich und zufrieden machen.” Das Diagramm zu ArtSelling habe ich mir gleich ausgedruckt & über meinen Arbeitsplatz gehängt. Er bringt das, was ich aus Business Reframing kenne, noch mal einfacher & prägnanter auf den Punkt. Übrigens - natürlich haut auch Frithjof Bergmann mit dem “wirklich, wirklich wollen” in die gleiche Kerbe… Da scheint sich ein Feld aufzubauen, das in diese Richtung weist! Eine neue Kultur entsteht: der Paradigmenwechsel vom Mangel zur Fülle, über den ich mir ja schon viele Gedanken gemacht habe.


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    PC ab 50 - Website online


    So, endlich habe ich es geschafft, meine geschäftliche Website www.pc-ab-50.de mit Inhalt zu füllen. Das Menü sieht mit dem Internet Explorer bescheuert aus, was mal wieder zeigt, dass Microsoft sich einen Dreck um Standards kümmert. Ihr könnt ja mal mit diversen Browsern unter verschiedenen Betriebssystemen testen wie’s aussieht & hier kommentieren. Ideen, wie ich den IE dazu bringe das Menü vernünftig anzuzeigen sind auch herzlich willkommen!

    Nen Flyer habe ich immer noch nicht. Bin schon ein seltsamer Unternehmer, wenn mensch herkömmliche Standards ansetzt. Selber sehe ich mich eher als Business Artisten. Hauptsache das Leben fliesst, dann ergibt sich immer genau das was ich gerade brauche. Mangel ist nur ein Gedanke - also kann ich ihn genauso durch den Gedanken der Fülle ersetzen.

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    Solidarische Ökonomie - reicht mir noch nicht


    So, nun war ich also auf dem oft angekündigten Kongress Wie wollen wir wirtschaften? Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus an der TU Berlin. Thema des Kongresses war die Solidarische Ökonomie, worunter ich ein solidarisches (“geschwisterliches”) Wirtschaften innerhalb des bestehenden Wirtschaftssystems, das auf dem Prinzip des Äquivalententauschs basiert, verstehe. Ganz grob vereinfacht nenne ich es mal “Wirtschaften ohne Ausbeutung”.

    Mein persönlicher roter Faden auf dem Kongress waren die kapitalistischen Denkstrukturen. So habe ich Gedanken & Gefühle der Art genannt “ich habe Angst zu kurz zu kommen, deshalb achte ich zuerst darauf, dass ich das bekomme was ich brauche”. Dem gegenüber geht eine solidarische/geschwisterliche Denk- & Fühlweise davon aus, was die anderen Menschen brauchen, mit denen ich zu tun habe, & setzt sich dafür ein dass sie das auch bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass ich mich nicht im Mangel, sondern in der Fülle fühle. Aus diesem Bewusstsein der Fülle heraus liegen Lösungen, von denen alle etwas haben, viel näher als wenn jedeR nur (bzw. zuerst) an sich denkt. Von daher stimmt der Spruch “Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht” nur sehr bedingt. Bei dieser egozentrischen Herangehensweise fällt ein ganzes Universum von kreativen, gemeinschaftlichen, solidarischen Lösungen unter den Tisch. Die Form der Entscheidungsfindung aus dem Bewusstsein der Fülle heraus ist das Konsensverfahren. Dazu habe ich mir auf dem Kongress den HierarchNIE!-Reader gekauft, sozusagen die linksradikale Version des Konsens-Buches der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden (das ich schon seit längerem habe).


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    Kreditderivate


    Mein persönlicher Wirtschafts-Guru Paul C. Martin alias dottore hat kürzlich im Elliott-Wellen-Forum darauf hingewiesen, dass im Markt für Credit Default Swaps eine Zeitbombe tickt. Die geht vielleicht sogar hoch bevor die Immobilienblase platzt. Um eine Grössenordnung zu nennen: Es geht um mehr als 30 Billionen US-Dollar (& das ist kein Übersetzungsfehler)!!

    Zitat PCM: “Was wir 2000 ff. erleben durften, war nur das Stimmen der Instrumente vor der Ouvertüre.”

    Im Bericht der Bundesbank zu CDS (Beitrag “CDS hier ganz gut erklärt”) heisst es:

    Der Markt für Credit Default Swaps (CDS) hat in den letzten Jahren ein stürmisches Wachstum erfahren. CDS ermöglichen die Trennung des Kreditrisikos von der zu Grunde liegenden Kreditbeziehung und damit den separaten Handel dieses Risikos. Aus Sicht der Notenbanken ist es eine Kernfrage, inwieweit die Entwicklungen auf den Märkten für Kreditderivate die Finanzmarktstabilität beeinflussen. Eine breitere Verteilung der Kreditrisiken verbessert insgesamt die Fähigkeit des Finanzsystems, Schocks zu absorbieren. Auf der anderen Seite kann die Entwicklung der CDS-Märkte auch mit Risiken verbunden sein, etwa dann, wenn die Gefahr systemischer Krisen auf Grund neu entstandener Ansteckungskanäle zunimmt. Obgleich die Entwicklung der CDS-Märkte sich noch in einem frühen Stadium befindet, deuten eigene Untersuchungen darauf hin, dass die CDS-Märkte durch die schnellere Verarbeitung neuer Marktinformationen gegenüber den Anleihemärkten eine Preisführerschaft aufweisen und einen deutlichen Vorlaufcharakter vor Kreditwürdigkeits-Herabstufungen durch Ratingagenturen haben. Insgesamt lassen die Ergebnisse darauf schließen, dass die CDS-Preise wesentliche Informationen zur Früherkennung von möglicherweise kritischen Entwicklungen im Finanzsystem enthalten.


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    Warum unser Geldsystem patriarchal ist


    Beim Wäsche aufhängen kam mir eine sehr grundlegende Erkenntnis: nämlich wie die Nicht(be)achtung der lebensfördernden Arbeit mit unserem kapitalistischen Geldsystem zusammenhängt. Dieser Beitrag ist also eine Ergänzung zum Beitrag über die Konferenz in Klein Jasedow. Margrit Kennedy hatte ich da ja noch gar nicht erwähnt. Ihr Schwerpunkt ist die Entwicklung von Komplementärwährungen, die nach anderen Prinzipien funktionieren als unser herrschendes Geldsystem (siehe dazu Eine Billion Dollar). Das Hauptproblem ist ja der Zinseszinseffekt, durch den in zinsbehaftetes Geld fast automatisch ein exponentielles Wachstum eingebaut ist. Dieser entsteht, weil ich die Zinsen, die ich für meine Geldanlage bekomme, wieder neu anlegen kann. Margrit Kennedy sprach auf der Konferenz davon, dass sie als Stadtplanerin oft ihre ökologischen Ideen nicht verwirklichen konnte; als Antwort auf ihre Pläne bekam sie oft zu hören “das rechnet sich nicht”. Indem sie der Frage nachging, was “sich rechnen” eigentlich bedeutet, kam sie unserem Geldsystem auf die Spur. Eine Investition “rechnet” sich nur dann, wenn sich das investierte Geld schneller vermehrt als wenn es festverzinslich zum jeweils geltenden Zinssatz angelegt wird. Oder andersrum: sie rechnet sich nur, wenn sie mehr erbringt als die Kreditzinsen, die der Investor zahlen muss.


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    Nicht MITmachen - SELBERmachen!


    Bei der Konferenz “Aufschwung für den Lassaner Winkel” der Europäischen Akademie der Heilenden Künste hatte ich im Gespräch mit einer Frau aus der Klein Jasedow-Familie ein echtes Schlüsselerlebnis. Sie sprach davon, dass oft Leute bei ihnen anfragen, ob sie in Klein Jasedow mitmachen können. Auf solche Anfragen antwortet sie, dass die Leute gerne in den Lassaner Winkel oder auch direkt ins Dorf ziehen können, aber dort dann selber ihr eigenes Ding machen. Nur auf dieser Basis ist dann eine Zusammenarbeit & eventuell ein engeres Zusammenleben möglich. Eine Gemeinschaft, die nur auf Mitmachern/Mitläufern aufbaut, kann nicht nachhaltig sein. Wenn nämlich die “Macher” in einer solchen Gemeinschaft aus welchen Gründen auch immer ausfallen, dann fällt die ganze Gemeinschaft auseinander.

    Dazu passt wunderbar Frithjof Bergmann mit seinem Wirklich, wirklich wollen. Seine Beiträge zur Konferenz haben mir persönlich nicht viel Neues gebracht, da ich ihn schon in der Akademie Heiligenfeld erlebt hatte & seither schwer begeistert bin.


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    Die Massen wollen solidarisch wirtschaften!!!


    Wie wollen wir wirtschaften?

    Der Frühbucherrabatt ist zwar vorbei, doch teuer ist der Spass deswegen beileibe nicht. Wer also mitreden will, wie wir (alle?!) in Zukunft wirtschaften wollen, melde sich schnellstmöglich für den Kongress vom 24.-26. November in der TU Berlin an.

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    Alternatives IT-Kompetenznetzwerk


    Der Titel klingt etwas nichtssagend, weil “alternativ” so abgelutscht ist, mir ist bisher nix Besseres eingefallen. Worum geht es?

    Durch meine Krise ist mir klar geworden, dass mensch aus so etwas nur herauskommt durch Umdrehen der Frage. Nicht “Was brauche ich?” bewegt mich weiter, sondern Was kann ich geben?

    Also wo liegen meine Stärken & Fähigkeiten, um diese auszubauen.

    Da kommt bei mir eine ziemlich einmalige Kombination zusammen, nämlich

    • praktische & auch theoretische IT-Kenntnisse
    • Gemeinschaftserfahrungen
    • die Fähigkeit Menschen zu vernetzen bzw. Räume dafür zu schaffen

    Auf meiner Reise habe ich eine ganze Menge Kontakte geknüpft, die bisher noch keinen “institutionellen” Rahmen haben. Hiermit bringe ich die Idee in die Welt, dass IT-ExpertInnen aus Gemeinschaften sich zu einem (Arbeitstitel) Alternativen IT-Kompetenznetzwerk zusammenschliessen. Sinn & Zweck des Ganzen ist eine Plattform um sich zwanglos auszutauschen & ggf. auch gegenseitig Aufträge zuzuschanzen ;-)


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