Iromeisters Abenteuerreise

Von einem, der auszog, Vertrauen zu üben

Das Gesetz des Karma ist aufgehoben. Alle Wesen sind frei.
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Sterbendes Geld

2014-12-15

Über das Sterben lassen bin ich wieder bei Silvio Gesell und seinem Freigeld gelandet. Denn sein Ausgangspunkt ist ja, dass das Geld in unserem Geldsystem quasi unsterblich ist. Nun könnte man zwar einwenden, dass es das durch die Geldschöpfung als Schuldverhältnis gerade nicht ist, weil es im Augenblick der Tilgung wieder verschwindet, also "stirbt".
Das ist aber bei einem Giro- oder Sparkonto nicht der Fall. Die dort gehorteten Guthaben haben kein Verfallsdatum, sondern sind auf die Ewigkeit angelegt. Gleiches gilt für Fonds aller Art, deren zugrundeliegende Investments zwar oft befristet sind, der Fonds selbst aber wieder kein Verfallsdatum hat. Ebenso sind Aktien prinzipiell unsterblich, es sei denn, das Unternehmen geht pleite. Und das Bargeld ist dadurch unsterblich, dass man physisch beschädigte Scheine bei der Zentralbank jederzeit und unbegrenzt umtauschen kann.

Im Sinne der Saldenmechanik bedeutet das, wenn Schulden nicht unbegrenzt wachsen sollen, sondern auch mal wieder reduziert werden, müssen wir die Guthaben im gleichen Maße reduzieren (die Guthabenbremse). Das ließe sich mit einer Geldhortungsgebühr à la Gesell, einem negativen Zins, realisieren.

Hier komme ich nun zur Überschrift: Im deutschsprachigen Raum vermeidet die Freiwirtschafts-Bewegung Gesells ursprünglichen Begriff rostendes Geld (oder auch Schwundgeld) und spricht lieber von fließendem Geld. Ich bin inzwischen geneigt, sogar das rostende Geld noch zu verschärfen und direkt zu benennen, worum es geht: Sterbendes Geld. Denn, wie Claudia Cardinal sagt: »Denn bereits mit unserer Geburt kommen wir als Sterbende auf die Welt.«
Das sollte mit dem Geld nicht anders sein.
Charles Eisenstein schreibt dazu:

Warum scheint uns “Verfall” schlecht und “Bewahrung” gut? Diese Einstellung kommt wieder aus der Geschichte vom Aufstieg, in der es die Bestimmung der Menschheit ist, die Natur zu überwinden, über Entropie, Chaos und Verfall zu triumphieren, und wissenschaftlich, rational, sauber und kontrolliert Ordnung zu schaffen. Sie wird ergänzt durch die Geisteshaltung der Getrenntheit, nach der eine immaterielle, ewige, unsterbliche göttliche Seele einen vergänglichen, sterblichen, profanen Körper bewohnt. Also wollen wir den Körper unterwerfen, die Welt unterwerfen, und den Verfall aufhalten. Unglücklicherweise sperren wir uns dadurch auch gegen den größeren Prozess, dessen Teil der Verfall ist: Erneuerung, Wiedergeburt, Rückgewinnung und die spiralförmige Entwicklung hin zu einer noch höheren Komplexität. Glücklicherweise nähern sich die Geschichten von Getrenntheit und Aufstieg ihrem Ende. Es ist an der Zeit, die Schönheit und Notwendigkeit des Verfalls wieder zu erkennen, sowohl in unserem Denken als auch in unserer Wirtschaftstheorie.

Eine Krise ist laut Wikipedia "eine problematische, mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation". Entscheidungen bedeuten immer, sich für das eine und gegen alle anderen Möglichkeiten zu entscheiden. Anders ausgedrückt: die anderen Möglichkeiten sterben lassen, damit die gewählte Möglichkeit wachsen kann.
Unsere allumfassende Krise liegt vielleicht auch daran, dass wir nicht wagen, vieles sterben zu lassen, damit anderes leben und wachsen kann. Sabine sagt immer gerne "Altes vergeht und macht Platz für Neues". Wir haben immer weniger Platz für Neues, weil wir den vorhandenen (endlichen!) Platz immer voller stopfen und kaum etwas Altes vergehen lassen.

Dazu gehört, wie ich vorhin schon schrieb, das Alte zu betrauern. Und wo findet das in unserer Wirtschaft schon statt? So gut wie nirgends. Sei es, dass ein Projekt eingestampft wird, eine Filiale geschlossen, ein fauler Kredit abgeschrieben oder was auch immer. All das sind mehr oder weniger kleine Tode. Es wäre glatt eine Aufgabe, Sterbeheilkunde in der Wirtschaft zu etablieren.
Das dürfte in Deutschland eine besondere Herausforderung sein, denn Scheitern gilt hierzulande als Makel. In seinem Artikel zitiert Wolf Lotter Rolf Mathies:

Betrachte man die „ganz normale Denkweise in der deutschen Wirtschaft, dann stelle ich fest: Wir leben in zwei Welten. In einer ist man sich des Risikos bewusst und spielt nicht damit rum. In dieser Welt geht man mit der Möglichkeit des Scheiterns nüchtern um – und kalkuliert sein Risiko. Das ist die Unternehmerwelt.“ In der anderen Welt, sagt Rolf Mathies, der Welt der Manager und der leitenden Angestellten, müsse man das Wort Risiko nur aussprechen, und schon „gucken alle ängstlich“. In der Komfortzone ist Scheitern tabu.

Und Sterben schon mal sowieso. Mir fällt in dem Zusammenhang ein Unternehmer ein, bei dem ich mal per Mitfahrgelegenheit mitgefahren bin. Er hat mich damit begrüßt, dass er mir gesagt hat wo die Rettungsdecke, der Verbandskasten und die Warnweste im Auto verstaut sind. Da war ich erst mal baff, habe mich dann aber bei 200 auf der Autobahn so geborgen gefühlt wie selten, weil der Fahrer sich des Risikos zu sterben voll bewusst war.

In einem Punkt gehe ich weiter als Rolf Mathies und sage, wir brauchen sehr wohl eine Kultur des Scheiterns. Denn Sterben ist das ultimative Scheitern – um das niemand herumkommt. Damit kommt auch niemand um das Betrauern des Gescheiterten herum. Wir alle ergeben uns irgendwann, hissen die weiße Fahne und hauchen unseren letzten Atemzug aus. Da ist dann nichts mehr mit Erfolg, mit Gewinnen. Das ist eine Kapitulation mit Totalverlust, die letzte, ultimative Pleite.

Zugleich kann uns dieser Totalverlust daran erinnern, dass wir zwischen Geburt und Tod alles geschenkt bekommen bzw. gewonnen haben. Denn wir sind mit leeren Händen auf die Welt gekommen, und wir gehen auch wieder mit leeren Händen.

Und im Sinne der Reinkarnation geht's dann in die nächste Runde. Der Prozess von Geborenwerden und Sterben selbst ist unendlich. Nur die Abschnitte zwischen einer Geburt und der nächsten, zwischen einem Tod und dem nächsten, sind endlich und begrenzt.

Um noch mal die Kurve zum Eingangsthema zu kriegen: Sterbendes Geld kann ein wesentlicher Bestandteil einer solchen Kultur des Scheiterns sein. Und mit dem entsprechenden Bewusstsein ist Sterbendes Geld dann auch ein empathieförderliches Geldsystem, denn das Sterben ist etwas, das wir alle gemeinsam haben.

3 Responses to Sterbendes Geld

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3 Comments

  • Mit diesem Kommentar möchte ich zur Auseinandersetzung mit dem Phänomen Geld beitragen.
    Zunächst zu Silvio Gesell und der Idee des Freigeldes: Nach meinem Verständnis steht dabei am Anfang die Beobachtung, dass das Zahlungsmittel – das Transportmittel der Güter – keinem Verlust unterliegt, und es dadurch eine charakteristische Überlegenheit über die Güter gewinnt: „Wer Güter hat, MUSS verkaufen; wer Geld hat, KANN kaufen.“ Das schafft Probleme. Gesells Lösungsvorschlag ist daher: Die „Geldzeichen“ mit einer Zeit- und Mengen-abhängigen Gebühr zu belegen. Diese Gebühr geht immer zu Lasten desjenigen, in dessen Verfügung sich das Zahlungsmittel gerade befindet. Dies sorgt für eine stetige Weitergabe der Zahlungsmittel und dadurch für ungestörten Transport der Güter. Diese Gebühr ist in jedem Fall eine öffentliche Einnahme. Die rein technische Ausgestaltung steht aber gerade nicht zur Debatte!

    Bereits hier wird deutlich: „Gesells Geld“ stirbt nicht. Solange man es „in Händen hat“, ist es – aus dieser Position – mit einem Verlust behaftet, der aber an anderer Stelle als Gewinn auftritt. Was also dem Geldhalter genommen wird, „bleibt“ trotzdem – nur nicht bei diesem Individuum! Geld „bleibt“ sowieso, es „währt“(!), selbst wenn es meine Hände verlässt, also bei mir „vergeht“ („sterben“ kann ich dazu nicht sagen!). Es ist dann in den Händen von jemand anderem.

    Gleich zum Stichwort Inflation, das mir natürlich entgegenkommt, wenn ich sage: Das Zahlungsmittel unterliegt keinem Verlust. Richtig – die „dosierte Inflation“ ist das zweitbeste Mittel, um die stetige Weitergabe der Zahlungsmittel zu sichern. Dazu braucht es eine gewisse Höhe der Inflation – 2% wie bisher von der EZB angezielt, ist aber zu wenig. Es muss eine spürbare (z.B. 5-6%) „Inflationserwartung“ verankert werden, um adäquates Verhalten der Wirtschaftsteilnehmenden zu erreichen. Außerdem müssen die erwarteten Inflationsraten konstant sein, also ohne Schwankungen, sonst ist es noch schwieriger, die negativen Auswirkungen (Löhne, Sparvermögen, langfristige Planung z.B.) zu neutralisieren. Das dazu, warum Inflation das „zweitbeste Mittel“ ist.

    Noch eine Ergänzung zur o.g. Gebühr, die zu Lasten der „Geldhalter“ geht: Man kann der Gebühr auch ausweichen, indem man Gelder längerfristig festlegt, z.B. bei einer Bank. Jetzt hält die Bank das Geld, sie muss also dafür zahlen! Dann hat man die Summe zwar noch als Geldvermögen, aber nicht mehr als Geld. Dieser Unterschied ist deutlich zu spüren, wenn man unerwartet über eine festgelegte Summe verfügen will – das kostet! Somit ist die Geldhaltegebühr auch ein Anreiz, Gelder längerfristig festzulegen. Und wirkt so in Richtung eines sinkenden (Guthaben-)Zinses, wegen des Zuflusses an Mitteln zum Kapitalmarkt (= Markt für längerfristig festgelegte Gelder).

    Und was ist mit der „Geldschöpfung als Schuldverhältnis“? Es stimmt, Kredite verschwinden durch Tilgung, aber damit verschwindet nicht sämtliches Geld! Es werden ja laufend neue Kredite gewährt! So wird das „gesetzliche Zahlungsmittel“, also Bargeld, von der Zentralbank per Kredit an die Geschäftsbanken gegeben, es verschwindet bei der Tilgung des Kredits, und es wird sofort wieder neu erzeugt, diese Zentralbank-Kredite „revolvieren“. Es stimmt auch nicht, dass Giro- und Sparkonten „auf die Ewigkeit“ angelegt seien. Die Kontostände der Individuen schwanken sehr wohl. Außerdem „brechen“ auch Fonds schon mal „zusammen“ und Aktien „erleiden“ große Wertverluste. Bargeld ist eher deshalb „bleibend“ („unsterblich“ kann ich dazu nicht sagen!), weil die Menschen immer wieder ein „Transportmittel für Güter“ benötigen, und da ist Bargeld recht praktisch.

    Ich stimme völlig überein, dass wir – wie es die Saldenmechanik zeigt – statt einer „Schuldenbremse“ eine „Guthabenbremse“ brauchen. Warum könnte das die Geldhaltegebühr à la Gesell leisten? Sie kann es bei weitem nicht alleine, sie ist aber unverzichtbar dafür. Es braucht auf jeden Fall (zeitgleich, eher vorher!) auch eine veränderte Nutzungsordnung der Naturressourcen. Das ist der weiterentwickelte Gedanke der Bodenreform, den Gesell von anderen Vordenkern aufgenommen hat, z.B. von Henry George. Gesell hat auf den unlösbaren Zusammenhang zur Geldordnung verwiesen. Diese Gedanken jetzt und hier darzustellen, würde aber den Rahmen dieses Kommentars sprengen!

    Generell halte ich die Verwendung der Begriffe „Tod“ oder „Sterben“ bei Sachen für unangemessen, die von Menschen gemacht sind. So verschwinden Güter zwar vom Markt, aber sie werden verwandelt oder umgesetzt (Lebensmittel), sie werden länger oder kürzer benützt (langlebige Konsumgüter), sie werden zum Bestandteil anderer Güter (Vorprodukte der Fertigung), sie entstehen und vergehen, während sie konsumiert werden (viele Dienstleistungen) oder noch anders. Aber sind sie deswegen tot? Haben sie je gelebt? Die Salatpflanze hat gelebt, aber der Salat? Zwar spricht man von der „Lebensdauer“ eines Gutes oder in Nachhaltigkeitsdiskursen von dem Kreislauf „von der Wiege zur Wiege“ (cradle to cradle). Ich verwende dann eher die Begriffe von „Werden und Vergehen“. Aber die Pflege von etwas Vorhandenem anstelle einer „Innovation“ (Niko Paech) kann auch das „Vollstopfen“ verhindern. Auch sehe ich das nicht allgemein so, dass menschliches „Sterben ... das ultimative Scheitern“ ist. Der Tod kann auch die Vollendung des Lebens sein!

    Ich halte „Gesell’sches Geld“ verbunden mit einer weiterentwickelten Bodenordnung für wesentlich dafür, dass etwas Allgemeines bleibt, nämlich menschliche Gesellschaft, Friede, Umwelt. Das Bleiben dieses Allgemeinen setzt voraus, dass seine physischen Bestandteile dem Werden und Vergehen unterliegen, und zwar nach je eigenen Zeithorizonten, dass aber manche Regeln überdauern. „Geld“ gehört da für mich eher zu den Regeln.

    #1347 | Comment by Alwine Schreiber-Martens am Dez 18, 2014 05:39pm
  • Liebe Alwine, da hast du jetzt den bei weitem längsten Kommentar hier im Blog verfasst! Vielen Dank für die umfangreichen Gedanken.

    Ich gehe auf einige Punkte davon ein:
    Vielleicht habe ich etwas Grundlegendes in Gesells Modell noch nicht verstanden. Die Gebühr für die Nutzung der Geldzeichen ist doch selbst wiederum in Geldzeichen zu entrichten, oder? Und damit "stirbt" oder zumindest "altert" bzw. "schrumpft" das Gesellsche Geld sehr wohl. Denn auch wenn (was ja die Absicht ist) die Leute alle ihr Geld so schnell wie möglich wieder ausgeben, haben doch am Stichtag der Nutzungsgebühr trotzdem alle mehr oder weniger Geldzeichen gerade in ihrem Portemonnaie, und auf diese wird dann die Gebühr fällig. Das Geld für die Gebühr muss ja aber auch schon vorhanden sein, d.h. insgesamt sinkt der Nennwert der Geldzeichen einer Volkswirtschaft jedes Mal, wenn die Nutzungsgebühr fällig wird.
    Davon unberührt kommt natürlich immer wieder neues Geld in Umlauf, doch auch dieses unterliegt dem Schrumpfen durch die Gebühr.

    Korrigier mich, falls ich das falsch dargestellt habe, denn dann habe ich es bisher auch falsch verstanden.

    Was jetzt das "auf die Ewigkeit" angelegt sein von Sparkonten usw. angeht: Klar behält in der Praxis niemand sein Geld ewig unangetastet auf dem Sparkonto. Im Prinzip geht das aber. Ein Sparkonto ist nicht befristet, und das ist der Punkt. Jede menschliche Aktivität ist zeitlich begrenzt, weil eben das menschliche Leben begrenzt ist. Das sollte sich im Geldsystem widerspiegeln.

    Schließlich das Sterben als ultimatives Scheitern: Das schreibe ich ganz bewusst so provokant, weil ich darauf hinweise, dass Scheitern ja gar nicht schlimm ist. :)
    Deshalb sage ich, ja, der Tod ist das ultimative Scheitern, dem wir ins Auge blicken müssen & nicht ausweichen können, und das ist super. Es gehört voll zum Leben dazu, es macht das Leben selbst erst wertvoll.

  • "schrumpft" das Gesellsche Geld?
    In meinem „Geldbeutel“ ja, aber nicht zwangsläufig in Summe! Meine Gebührenzahlung geht z.B. an den Staat, der zahlt nun die Gebühr auf die Gebühr, letztendlich an die Zentralbank. Diese gibt jederzeit soviel neues Bargeld heraus, wie gewünscht wird! Es ist also ein dauerndes Fluktuieren („Fließen“). Der „Stichtag“ ist nicht wichtig, auch wenn viele Regiogelder das so machen (und es auch in Wörgl so gemacht wurde), eher mangels Technik. Man kann taggenau abrechnen, bei Girokonten sowieso und bei Bargeld (Scheinen) wäre ein Mikrochip denkbar. Bei jedem Durchgang durch eine Kasse wird der Schein aktualisiert und der Betrag direkt kassiert – und über die Bank an den Staat weitergereicht.
    Die Absicht ist, dass die „Nichtbanken“ Geld entweder stetig weitergeben ODER es längerfristig festlegen. Das längerfristige Festlegen bei einer Geschäftsbank macht deren Kreditgeschäft weniger risikoreich. Die Geschäftsbanken erzeugen zwar bei der Kreditvergabe Zahlungsmittel, sie sind aber trotzdem auf die Einlagen der Nichtbanken angewiesen. Deshalb bezahlen sie ja auch dafür!
    Das GELDsystem soll so sein, dass Geld die Transportfunktion für die Güter möglichst gut erfüllt. Die Geldvermögen dürfen vielleicht überdauern, aber sie dürfen nicht „selbsttätig“ anwachsen. Dazu kann die Gesell’sche Gebühr beitragen – aber gleichzeitig braucht es das Abschöpfen anderer Renten (weiterentwickelte Bodenordnung: vgl. z.B. hier: http://rent-grabbing.com/2012/11/05/okonomische-rente-und-ressourcenbasiertes-grundeinkommen/)

    Wie schon gesagt, halte ich den Begriff „Sterben“ für von Menschen gemachte Dinge für nicht geeignet. Ich denke auch, dass das Bewusstsein, dass Sterben zum Leben gehört, (wieder) gepflegt und gestärkt gehört – aber ist dafür die Neubewertung des Begriffs „Scheitern“ so wichtig?

    #1350 | Comment by Alwine Schreiber-Martens am Jan 4, 2015 09:35pm

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