Letzte Beiträge

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    Zwischenbericht vom Rainbow Gathering


    Nach zwei Tagen sitze ich nun hier abseits vom Camp-Gelände & geniesse den wunderbaren Ausblick. Überhaupt war das Rainbow für mich bisher vor allem eine intensive Begegnung mit den Naturkräften. Am Mittwoch bin ich gegen Abend angekommen & sass erst mal ne ganze Weile am Welcome Tent, weil’s da so überaus nett war. Angesichts des lauen Abends baute ich mein Zelt noch nicht auf, ich wollte unter freiem Himmel pennen. Bis dann das Gewitter losging. Vor dem Regen floh ich in eine Chai-Küche. Auf diese Art lernte ich gleich am Abend das Rainbow viel besser kennen als wenn ich alleine übernachtet hätte. Schliesslich legte ich mich dann doch noch im Freien pennen, da fing’s aber langsam schon wieder zu dämmern an.
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    Es geht los mit einem dicken Dankeschön


    Mit kleinen Schritten beginne ich meine Reise. Letzte Nacht hab ich in einer befreundeten WG in Bielefeld gepennt, nachdem ich mir in meiner Ex-Wohnung beim Teppichboden abkratzen noch ne Blase geholt hatte. Die Schlüssel sind im Briefkasten vom Vermieter – ich bin raus. For good. Jetzt sitze ich in Frankfurt bei Marie am Notebook, trinke lecker Äppler & beginne ganz sachte zu realisieren was eigentlich mit mir abgeht. Was es bedeutet, nur ein Handtuch & drei Garnituren Unterwäsche dabei zu haben. Dass es jetzt kein Zurück mehr für mich gibt. Die Anspannung fällt in Schichten von mir ab. Unter der letzten lag erhebliche Erschöpfung verborgen. Kein Wunder nach einer Woche total durchpowern. Nun sage ich ein riesengrosses Dankeschön: Danke an Jens fürs Auto ausleihen!
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    Es ist vollbracht!


    Heute (d.h. Donnerstag) habe ich meinen Hausrat bei einem Freund eingelagert. Hier in der Wohnung sind nur noch ganz wenige Sachen, vor allem das was ich in den Rucksack packen werde. Am Mittwoch war ich mit den Sachen, die ich nicht an Einzelpersonen losgeworden bin aber auch nicht behalten wollte, bei Bring’s und Kauf. Ich werfe nämlich aus Prinzip keine Sachen in grösseren Mengen weg, die andere noch gebrauchen können. Es lebe der Gebrauchtmarkt!!! Weil morgen (d.h. Freitag) die T-Com meinen Anschluss abklemmt, ist das hier wohl definitiv der letzte Eintrag der Rubrik “noch sesshaft”. Morgen dann noch den Teppichboden rausrupfen, das wird ‘n Spass… Aber dann ab aufs Rainbow!
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    Der Iromeister


    Tadaaa: endlich ist es mir gelungen, ein Foto hier hochzuladen!!! Damit Ihr nun alle genau sehen könnt, warum ich mich Iromeister nenne. Ausserdem wird’s jetzt echt ernst. Am Freitag hab ich mein Bett zu meinen Eltern gebracht, heut penn ich unter einer einfachen Decke. Meine Stereoanlage habe ich heute auch verkauft & kann fortan keine Musik mehr hören, huaaah!! Das ist für mich echt krass, weil ich sonst fast in jeder Lebenslage Musik gehört habe. Jetzt muss ich selber singen… Übrigens, Trampen rockt einfach! Auch wenn ich von Limburg nach Bielefeld 7 1/2 Stunden gebraucht habe, ich werd’s immer wieder tun ;-) Da lernste einfach so krass unterschiedliche Leute kennen, & oft nehmen einen welche mit wo Du überhaupt nicht mit gerechnet hättest (ich z.
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    Was trieb mich in eine technokratische, patriarchale, elitäre und tendenziell sektiererische Partei?


    Dieser Beitrag bezieht sich auf meine Zeit als Mitglied der Partei Bürgerrechtsbewegung Solidarität, kurz BüSo, und war ursprünglich gerichtet an meine damalige Gruppe “Lust auf mehr” (Ex- “Politische Theoriengruppe”) an der Uni Bielefeld. Kennengelernt hab ich die BüSo ja über meine Beschäftigung mit dem Weltfinanzsystem (der “Globalisierung der Finanzmärkte”). Zuerst las ich zitierte Texte von LaRouche, einfach als eine Quelle von vielen. Dann lag irgendwann eine Neue Solidarität in der Mensa rum, die ich mitnahm, las & an den Verlag mailte. So lernte ich ein erstes Mitglied der BüSo persönlich kennen. In der Bib fand ich ein Buch, “There are no limits to growth”, meine erste grosse LaRouche-Lektüre. Ich war schon sehr skeptisch über die Club of Rome-Verschwörungsvorwürfe. Auch den blinden Fortschrittsglauben fand ich abstossend.
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