Iromeisters Abenteuerreise

Von einem, der auszog, Vertrauen zu üben

Das Gesetz des Karma ist aufgehoben. Alle Wesen sind frei.
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Mein Rechner atmet auf dank LXDE

2019-08-6

Es ist so weit: wie ich im Beitrag über Firefox Quantum schon angekündigt hatte, stelle ich meinen Desktop von KDE Plasma um auf das deutlich leichtgewichtigere LXDE. Was mich unter anderem dafür einnimmt, ist, dass der Maintainer bei Gentoo kein Geringerer ist als Hanno Böck (siehe zu ihm auch den Schlangenöl-Beitrag).

Der erste Eindruck: Nach einiger Bastelarbeit funktioniert es schon ziemlich gut und deckt fast alles ab, was mir KDE geboten hat. Manches gefällt mir sogar von der Bedienung besser, so z.B. dass in der Taskleiste nur die offenen Fenster des jeweiligen Desktops angezeigt werden und nicht alle. Dadurch kann ich zwar nicht mehr mit einem Klick gleich auf den passenden Desktop wechseln, die Taskleiste ist dadurch jedoch wesentlich aufgeräumter.

Eine der größten Hürden war, den Sitzungsmanager LXSession mit dem automatischen Start meiner regelmäßig benutzten Programme einzurichten. Was noch nicht klappt, ist, jedes Programm gleich auf dem richtigen Desktop zu starten; das scheint grundsätzlich nicht vorgesehen zu sein. Es erfordert auch eine gute Zusammenarbeit von LXSession und dem Fenstermanager (bei LXDE standardmäßig Openbox).
Jedenfalls hat mir dabei auch der Artikel aus dem Ubuntu-Wiki geholfen.

Dass man in LXDE vieles mit Konfigurationsdateien und Shell-Befehlen macht, kommt mir persönlich sehr entgegen.

Was mir abschließend noch bevorsteht, ist der Wechsel des Gentoo-Profils von default/linux/amd64/17.0/desktop/plasma zu default/linux/amd64/17.0/desktop, vielleicht dann auch gleich zu Version 17.1. Bis dahin habe ich noch die Wahl zwischen LXDE und KDE, aber auch den ganzen Müll noch im System.

Nachtrag vom 07.08.: kdesu ersetze ich durch ktsuss, das meiner Philosophie sehr entgegenkommt – die Abkürzung steht nämlich für "keep the su simple, stupid". Drauf aufmerksam wurde ich in diesem Forenthread. Um die auch dort gestellte Frage zu beantworten, warum das einfache su auf der Kommandozeile nicht reicht: Ich brauche es für Menüeinträge für grafische Programme, die mit root-Rechten gestartet werden müssen (wie z.B. GParted).

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