_Posts

  • Veröffentlicht am

    Wem's zu wohl ist, der zieht nach Gohlis


    Mensch mensch mensch, ich vernachlässige Euch Blog-LeserInnen zur Zeit wirklich stark. Wir sind nämlich schon kurz vor Weihnachten nach Gohlis gezogen in eine deutlich größere Wohnung, wo Sabine ein eigenes Behandlungszimmer hat & ich endlich auch ein ganz eigenes Arbeitszimmer. Die Wohnung ist teilsaniert, weshalb wir letzten Herbst ordentlich zu tun hatten, erst mal den ganzen alten Dreck rauszuschmeißen. Wir haben sogar die Elektrik neu verlegen lassen, weil noch Aluminiumkabel von Ende der 70er/Anfang 80er Jahre aus der DDR drin waren. Dabei habe ich meine Erfahrungen mit einer Schlenzfräse machen können. Wenn man’s erst mal raus hat ist das ein tolles Werkzeug, das eine Menge Handarbeit einspart. Danach haben wir noch die Dielen & das Parkett im Wohnzimmer abschleifen lassen & uns tatkräftig daran beteiligt.


    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Embracing Post-Privacy @ 25C3


    Ich war zwar nicht da, aber auf dem Umweg über das Hallenprojekt & die Website von plomlompom (den ich in der c-base kennen gelernt habe - siehe mein Beitrag zur Freiheit statt Angst-Demo) bin ich auf dessen Vortrag Embracing Post-Privacy beim 25C3 gestoßen.

    Das ist voll meine Wellenlänge - er geht sogar so weit, dass das Konzept einer festen Identität (hier v.a. im Zusammenhang mit Identitätsdiebstahl) hinfällig sei & spricht dabei von “Identitäts-Viren”. Siehe dazu auch auf seiner Homepage “Identität 2.0” ;-)

    Arnold Mindell sagt dazu nur “life is too short to have just one identity”!

    & die beste Schlussfolgerung: Das Ende der Schuld! Das hebt dann auch gleich wieder die Hauptbefürchtung der Privacy-Befürworter auf: Dass die Überwachung zu Konformität führen müsse. Aber wenn “ich” gar nicht so klar festgelegt ist, muss “ich” mich ja gar nicht davor fürchten, dass der böse böse Staat mich wegen Nonkonformität bestraft. Schließlich war das gar nicht ich, sondern einer der anderen ;-)


    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Die Kraft des Ja in der Finanzkrise - Eine weltweite Initiative


    Bei Markus Rüegg (der mich in seinem Newsletter auch auf den Baltic Dry Index aufmerksam machte) fand ich die Initiative “Die Kraft des Ja in der Finanzkrise”, die ich sehr unterstütze.

    Denn “objektiv” ist schliesslich alles beim Alten geblieben, “nur” das Geld verschwindet bzw. verliert an Wert. Da Geld aber ohnehin bloss eine Übereinkunft unter Menschen ist, können wir es auch ganz anders organisieren als bisher. Wir sind keinesfalls Sklaven des Geldes.

    Das Geld ist ein Hilfsmittel um das Zusammenleben & vor allem das Zusammenarbeiten von Menschen zu organisieren, zu vereinfachen & viele neue Möglichkeiten dafür zu entwickeln.

    Unser derzeitiges Geldsystem (nach Bernard Lietaer ein patriarchales bzw. Yang-Geld), das auf Schuldzinsen & dem Erschaffen von Geld aus dem Nichts beruht, bringt zwangsläufig immer wieder Krisen wie die jetzige hervor. Darüber habe ich in meinem Blog schon lang & breit immer wieder geschrieben, schaut euch einfach in der Rubrik Wirtschaften um. Eben dort habe ich auch schon verschiedene Entwürfe beschrieben, wie es anders gehen kann - & wie es in der Geschichte auch schon anders gegangen ist.


    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Finanzkrise erreicht Realwirtschaft - der Baltic Dry Index


    Noch vor wenigen Monaten hätte ich nicht gewusst, was der Baltic Dry Index ist - Aktienindizes kannte ich, oder auch den CRB-Rohstoffindex.

    Beim Baltic Dry Index handelt es sich um den wichtigsten Index für Frachtpreise auf den Weltmeeren.

    Dieser Index sank von Mitte Mai bis Anfang Dezember um über 94%!!!!!

    Da bei solchen Preisen die Reedereien noch nicht einmal ihre Kosten hereinbekommen, wird ein Großteil des Welthandels wohl bald zum Erliegen kommen. Wer schlau ist, kauft also spätestens jetzt regional produzierte Waren.

    So kommt jetzt also mit dem Dampfhammer das, was ohnehin in absehbarer Zeit notwendig geworden wäre: eine Rückbesinnung auf regionale Wirtschaftskreisläufe.

  • Veröffentlicht am

    The end of Fiat Money?!?


    Ich wurde gerade vom American Monetary Institute auf folgendes Video aufmerksam gemacht (Dennis Kucinich, demokratischer Abgeordneter im US-Repräsentantenhauses aus Ohio):

    Es wird also zumindest öffentlich im US-Kongress darüber geredet, das Fiat Money-System abzuschaffen & die Geldschöpfung wieder unter demokratische Kontrolle zu bringen. Durch die Wahl von Obama zum Präsidenten könnte glatt noch was draus werden. Dass es nicht wie bisher weitergeht ist ja nun offensichtlich.

    Zunächst mal bleibt zu hoffen dass sie den Paulson-Putsch rückgängig machen.

  • Veröffentlicht am

    Freiheit statt Angst - Watching the watchers


    Live aus der c-base in Berlin nach der Freiheit statt Angst-Demo: Heute ging es um den Schutz der Privatsphäre vor staatlicher & privat(wirtschaftlich)er Überwachung. Was da alles in der letzten Zeit beschlossen wurde & für die Zukunft geplant ist, kannst Du auf den Seiten des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung oder auch beim Bielefelder FoeBuD nachlesen. Als Termin merke Dir den 24. Oktober vor, da werden die diesjährigen Big Brother Awards verliehen.

    Wie ich schon in meinem Beitrag zu Web 2.0 geschrieben hatte, bin ich kein Verfechter der starken Privatsphäre, ich sehe vielmehr im Sinne einer Keimform den Trend zu immer weitreicherenden Formen der Transparenz. Das Problem zur Zeit ist, dass die BürgerInnen/KonsumentInnen ziemlich einseitig transparent für Politik & Unternehmen werden, während wir umgekehrt noch völlig unzureichende Möglichkeiten haben zu beobachten, was Entscheidungsträger in Politik & Wirtschaft so treiben. Aus meiner Sicht ist das vorrangige Ziel einer Bewegung für Freiheit statt Angst, diese Asymmetrie auszugleichen. Ein Versuch, dieses Missverhältnis umzukehren, ist die Sousveillance-Bewegung, Leute die mit Kameras ausgestattet ihrerseits die gewohnten Überwacher überwachen.


    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    H.R. 1424: Der Paulson-Putsch und wie es anders gehen könnte


    Während wir hier die deutsche Einheit feiern (oder auch nicht), hat auf der anderen Seite des Atlantiks soeben der Paulson-Putsch stattgefunden. Diese treffende Bezeichnung für den Emergency Economic Stabilization Act of 2008, kurz H.R. 1424, stammt von der Journalistin Lila Rajiva.

    Zwar wurde Abschnitt 119 gegenüber der ursprünglichen, von US-Finanzminister Henry Paulson verfassten Version, etwas zurückgestutzt, scheint ihm jedoch immer noch sehr weitreichende Handlungsbefugnisse einzuräumen (siehe dazu den Kommentar auf publicmarkup.org).

    Anstatt 700 Mrd. $ zu erfinden, so wie auch alles andere Geld heutzutage einfach von Noten- & Geschäftsbanken erfunden wird (Fiat Money), gibt es verschiedene Vorschläge zur Reform unseres Geldsystems. Dazu braucht es vor allem Mut, & solange diejenigen an den Schalthebeln der Macht sitzen, die vom bestehenden Geldsystem am meisten profitieren (siehe Paulson), eine breite Bewegung von unten.


    Weiterlesen…
  • Veröffentlicht am

    Galgenhumor: Bankenkrise


    Wer’s noch nicht kennt, jetzt wird’s aber Zeit:

    Für die systemischen Hintergründe der Krise verweise ich auf die 3teilige Reihe “Wie funktioniert Geld?” auf YouTube.

  • Veröffentlicht am

    DisableBackspaceNavigation für Firefox


    Anlässlich des Updates auf Firefox 3.0.2, das mal wieder die keyconfig-Erweiterung killt, habe ich die perfekte Erweiterung gefunden: DisableBackspaceNavigation. Die macht nichts weiter als die Funktion der Backspace-/Rücktaste in Firefox abzuschalten. Genau dafür benutze ich sonst keyconfig, das ich nun nicht mehr brauche.

  • Veröffentlicht am

    PortableApps rockt!!!


    Heute habe ich endlich meinen schon seit einigen Wochen in meiner Hosentasche befindlichen SanDisk Cruzer Contour USB-Stick mit PortableApps bedampft. Das ist im Vergleich zu meinem ersten von Hand eingerichteten Stick echt komfortabel, die meisten Programme die ich nutze gibt es entweder direkt bei PortableApps.com oder auf anderen Sites als fertige PAF-Pakete. Folgendes kann ich dazu empfehlen:

    Was mir an PortableApps auch sehr gefällt ist, dass Programme einfach in den PortableApps-Ordner kopiert werden können und dann automatisch im Menü auftauchen, wenn es kein spezielles PAF-Paket dafür gibt. Das habe ich z.B. mit den SysInternals-Tools von Microsoft gemacht & bei der Gelegenheit noch entdeckt, dass diese neuerdings im Internet als Windows-Freigabe zur Verfügung stehen. Dazu musst Du nur im Ausführen-Fenster \\live.sysinternals.com\tools\ eingeben & hast die aktuelle Fassung aller SysInternals-Tools.