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    Balancieren geht nur ohne Denken


    Heute habe ich spontan unterwegs noch etwas Parkour trainiert. Vor allem habe ich auf dem Geländer vor der Festwiese balanciert. wobei ich ganz deutlich gemerkt habe, dass ich instabil werde & meist auch runterfalle, sobald ich nur einen einzigen Gedanken denke. Balancieren ist somit die ideale Methode, mein Denken auszuschalten.

    Dazu & zu dem was ich gestern geschrieben habe passt auch, was Don Juan zu Carlos Castaneda in “Reise nach Ixtlan” sagt: Ich sagte dir ja schon, ein Krieger braucht nicht zu glauben, denn solange er agiert, ohne zu glauben, handelt es sich um Nicht-Tun. Sowohl zu glauben, dass ich es nicht schaffe, als auch zu glauben dass ich es schaffe, brachte mich nur zum Stolpern. Als ich einfach nur das Geländer lang gegangen bin, ging es dann.

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    Parkour: Hindernisse überwinden


    Seit ein paar Wochen gehe ich so ziemlich jedes Wochenende zum Parkour-Training. Das ist genau das Richtige für mich: es geht darum, möglichst effizient Hindernisse zu überwinden. In Leipzig trifft sich unsere Gruppe jeden Samstag & Sonntag um 14 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Angerbrücke. Zur Zeit ist die Website nicht online, ihr könnt sie euch aber schon mal vormerken: www.parkour-leipzig.de.
    Als Demonstration mal ein älteres Trainingsvideo der Gruppe:

    Mir wird beim Training jedes Mal bewusst, dass ich selbst mein größtes Hindernis bin. Jedes Mal kriege ich gesagt, dass ich kurz vor dem Abspringen noch mal abbremse. Das habe ich bisher auch in meinem Leben in allen möglichen Situationen getan. Mein größtes Hindernis ist meine Angst, etwas falsch zu machen.
    Heute ist mir wieder so etwas passiert, dass ich halt einen Fehler gemacht habe & daraufhin total wütend auf mich selber war. Erst nach einer ganzen Weile bin ich hinter die Wut gekommen & konnte den Schmerz darüber spüren, dass ich mich selbst verurteile, mich selbst dadurch verrate.
    In dieser Situation habe ich nicht zu mir selber gestanden. Ich habe halt einen Fehler gemacht. Das kommt vor, das passiert jedem mal.
    Wenn ich mich dann so verurteile, wende ich meine eigene Kraft gegen mich selbst.


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    Achtsamkeitsglocke beim Websurfen mit Firefox


    Vor ein paar Tagen habe ich mir die Firefox-Erweiterung Consciousness Bell installiert. Die erinnert mich nun in unregelmäßigen Abständen per Glockenschlag daran, innezuhalten & mal wieder durchzuatmen im Internet-Rausch. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

    In allen Browsern funktioniert die Online-Version Mindfulness Bell - einfach die Seite in einem Tab offen lassen & unter “Random” das gewünschte Zeitfenster einstellen.

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    Oya - anders denken. anders leben


    Seit ner Weile zeichne ich mich als sehr sporadischen Blogger aus, das wird vermutlich auch erst mal so bleiben. Heute werbe ich für eine neue Zeitschrift namens Oya - anders denken. anders leben. Ihr könnt euch ein kostenloses Probeexemplar bestellen. Herausgeber ist die Klein Jasedow Familie, das Magazin ist der Nachfolger der KursKontakte. Erfahren habe ich von Oya mal wieder im Keimform-Blog, wo die erste Ausgabe Wovon wir alle Leben zum Thema Gemeingüter vorgestellt wird. Oya wird neben dem unerzogen-Magazin die zweite Zeitschrift, die wir als Familie abonnieren. Wir beschränken uns halt auf das Wesentliche. :-D

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    QtWeb - ein vollwertiger Browser mit Torrent-Client als einzelne 5 MB EXE-Datei


    Schon vor ein paar Monaten habe ich den Browser QtWeb entdeckt, der Apples Webkit als Rendering-Engine & Qt als GUI-Toolkit benutzt. Das Ganze passt in eine 5 MB kleine EXE-Datei. In Version 3.2 ist jetzt sogar ein Torrent-Client mit drin! Als portabler Browser für meinen USB-Stick ist QtWeb damit endgültig die Nr. 1. Bei nächster Gelegenheit (& falls mir niemand damit zuvorkommt) werde ich einen Wikipedia-Artikel über QtWeb anfangen. Drückt die Daumen, dass er nicht gelöscht wird…

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    Umstieg von rdiff-backup auf Back In Time


    Nachdem ich nun drei Jahre ziemlich zufrieden mit rdiff-backup war, habe ich heute etwas Besseres entdeckt: Back In Time. Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip, benutzt aber intern rsync mit Hardlinks, wodurch alle älteren Versionen direkt im Dateisystem vorhanden sind. Bei rdiff-backup brauche ich zwingend das Programm, um ältere Versionen aus den diff-Dateien zu extrahieren. Das heisst aber auch, wenn bei der Sicherung etwas schief geht, sind gleich viel mehr Dateien davon betroffen. Ich hatte mich seinerzeit vor allem deshalb für rdiff-backup entschieden, weil ich damit einfach manuelle Sicherungen durchführen kann. Nun habe ich sogar ne GUI, mit der das auch geht. Richtig cool ist dabei die Funktion Smart remove, die logarithmisch Snapshots ausdünnt, je älter sie sind.

    Unter Sabines Ubuntu Hardy Heron 8.04 musste ich folgendes tun, um eine komplette Systemsicherung mit Back In Time einzurichten:


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    iromeister3 bei Google Wave


    Hallo allerseits,

    ich bin jetzt über dunkle Kanäle zu einem Google Wave-Account gekommen. ;-) Wer auch einen hat, möge sich doch mal bei iromeister3(ät)googlewave.com melden (erstaunlicherweise war mein Standard-Benutzername im Netz dort schon vergeben).

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    Klimagate - ich hab's ja schon seit langem gesagt


    Dem ganzen Klimawandel-Wahn stehe ich ja schon seit langem skeptisch gegenüber & halte es da mit meinem Freund, der Geologe ist: Er schätzt, dass der menschliche Einfluss auf das Klima maximal 20% beträgt. Zu glauben, wir wären “schuld” an der Erwärmung der ganzen Erde ist einfach größenwahnsinnig. Genauso größenwahnsinnig wie die Zuversicht, mit der Politiker wie Angela Merkel fordern, die Erwärmung auf 2° C zu beschränken.

    Nun habe ich bei Fefe erfahren, dass kürzlich ein ganzer Berg von Mails & internen Dokumenten der Klimaforschungsgruppe an der East Anglia University veröffentlicht wurde. Ich verlinke den umfangreichsten deutschsprachigen Artikel darüber, den ich bisher gefunden habe: Klimagate: Der Stoff aus dem die Krimis sind. Kurz gesagt geht daraus offenbar hervor, dass die führenden Klima"forscher" sich eng an das Ministerium für Wahrheit aus Orwells Roman 1984 halten, was die Kommunikation von Forschungsergebnissen an die Bevölkerung angeht.


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    Zweite Stufe der DNS-Zensur?!?


    Eben stellte ich eine Störung unseres Internetzugangs fest, die ich auf die Namensauflösung durch die beiden zensurfreien DNS-Server von CCC und FoeBuD zurückführen konnte. Anpingen lassen sie sich noch, aber die DNS-Anfrage kommt nicht durch. Ich habe jetzt umgestellt auf 87.118.100.175 von der German Privacy Foundation sowie 130.149.4.20 von der TU Berlin. Letztere IP habe ich von der Liste Ungefiltert surfen, die meine bisher eingestellten DNS-Server auch als nicht erreichbar auflistet.

    Was ist da los? Hat sich die deutsche Provider-Mafia klammheimlich darauf geeinigt, die beiden DNS-Server zu blocken? Oder führen beide gleichzeitig Wartungsarbeiten durch? Letzeres halte ich leider für sehr unwahrscheinlich.

    Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar.

    Einen habe ich eben selber entdeckt: Bei meinem Kommentar bei Wikileaks wird meine IP als 1.0.22.53 angezeigt. Das riecht sehr nach dem hier: Internet per UMTS: So fälschen deutsche Provider Webinhalte. Scheint jetzt auch bei den DSL-Zugängen angekommen zu sein. Gerade habe ich keine Zeit mehr dem noch näher nachzugehen, aber ich denke akut über einen Providerwechsel nach. Das geht ja gar nicht.


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    Blog bei JPBerlin online


    Ihr lieben Leute, die den URL von meiner Visitenkarte eingegeben habt oder wie auch immer Ihr hier hingelangt seid: Soeben ist mein Blog von http://iromeister.twoday.net/ zu JPBerlin umgezogen. Es ist zwar noch eine ziemliche Baustelle hier, aber so bin ich deutlich motivierter mit Drupal weiter zu gelangen. Damit habe ich das hier nämlich gebaut.

    Den dazugehörigen RSS-Feed kannst Du hier abonnieren: http://www.jpberlin.de/iromeister/rss.xml