(Rotes) Tantra und Permakultur – wie geht das zusammen?
Letztes Wochenende war ich beim Nachtreffen des Living Future Activist Trainings in Kleinkrausnik in der Lausitz. Dort flammte wieder die Frage auf, die mich schon vor vier Jahren bewegt hatte: wie können sich die Tantra-Szene (jedenfalls das Rote Tantra nach Andro) und die Permakultur-Szene einander annähern?
Mir liegt beides sehr am Herzen, und inhaltlich passen Tantra und Permakultur eigentlich super zueinander, denn beiden geht es darum, das Netz des Lebens zu nähren. Allerdings nehme ich auf beiden Seiten Hürden bzw. Berührungsängste wahr. Die Tantra-Leute, jedenfalls die in meinem Umfeld, zeigen bisher wenig Interesse am Gärtnern jenseits von Blumen. Essen tun sie dafür gerne und genussvoll. Eigentlich wäre es daher doch naheliegend, auch eigenes Essen anzubauen. Und die Permakultur versucht ja auch noch, die Arbeit dabei durch kluges Gestalten im Rahmen zu halten.
Auf der anderen Seite ist das Rote Tantra ja explizit sexuell, und trotz sexueller Revolution usw. gibt es in diesem Bereich heute immer noch große Tabus. Wer sich für permakulturelles Gärtnern begeistert, kann deshalb durchaus Berührungsängste zum Roten Tantra haben.
Was also tun? Wie können sich die beiden Szenen trotz dieser Hindernisse näher kommen? Wenn du dazu Ideen hast, melde dich gerne über das Kontaktformular.