Iromeisters Abenteuerreise

Von einem, der auszog, Vertrauen zu üben

Das Gesetz des Karma ist aufgehoben. Alle Wesen sind frei.
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Das Executive Summary von Charles Eisenstein

2016-10-18

Eine Frau von der GLS Treuhand hat mich auf das Büchlein Keine Forderung kann groß genug sein. Die Revolution der Liebe. Der Geist von Occupy von Charles Eisenstein aufmerksam gemacht. Leider gibt es das auf deutsch vom Verlag nicht mehr. Die englischen Originaltexte könnt ihr aber online lesen:

Occupy Wall Street: No Demand is Big Enough

Money and the Crisis of Civilization

Zusammen bilden die beiden Artikel so etwas wie das Executive Summary von Charles Eisensteins Buch Sacred Economics (Ökonomie der Verbundenheit) für Leute, die keine Zeit für dicke Bücher haben.

Mich freut am ersten Artikel vor allem, dass er darin immer wieder betont, gerade nicht einen Kampf der 99% gegen die 1% führen zu wollen, sondern insgesamt ein ganz anderes Spiel nach anderen Regeln miteinander zu spielen:

Ultimately, we want to create a money system, and an economy, that is the ally not the enemy of love. We don’t want to forever fight the money power to create good in the world; we want to change the money power so that we don’t need to fight it. […]
I think the ultimate purpose of Occupy Wall Street, or the great archetype it taps into, is the revolution of love. If the 99% defeat the 1%, they will like the Bolsheviks ultimately create a new 1% in their place. So let us not defeat them; let us open them and invite them to join us.

Das übersetze ich auch mal ins Deutsche:

Unser Ziel ist es, ein Geld- und Wirtschaftssystem zu schaffen, das ein Verbündeter und nicht der Feind der Liebe ist. Wir möchten nicht auf immer und ewig gegen die Macht des Geldes kämpfen, um das Gute in der Welt zu erschaffen. Wir möchten die Macht des Geldes so verändern, dass wir nicht dagegen kämpfen müssen. […]
Wenn die 99 Prozent das eine Prozent besiegen, werden sie dieses am Ende durch ein neues Prozent ersetzen, wie es die Bolschewiken getan haben. Besiegen wir sie also nicht, sondern machen wir sie offen für uns und laden wir sie ein, sich uns anzuschließen.

Und für Leute, die generell nicht gerne lesen, sondern lieber Videos schauen, hier noch mal das Video zu Sacred Economics:


Sacred Economics with Charles Eisenstein - A Short Film from Ian MacKenzie on Vimeo.

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