Iromeisters Abenteuerreise

Von einem, der auszog, Vertrauen zu üben

Das Gesetz des Karma ist aufgehoben. Alle Wesen sind frei.
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Resümee Kulturfabrik

2005-09-13

Zuallererst ist die Kulturfabrik mit derzeit sieben BewohnerInen eine kleine Gemeinschaft. Trotz oder auch wegen der kleinen Mitgliederzahl leben die Leute nicht sehr eng zusammen, weil alle ihr eigenes Ding machen (jedenfalls ist das mein Eindruck nach den drei Wochen). Gregor arbeitet als SAP-Berater, Barbara ist Heilpraktikerin & Timo leitet eine Schule in Zittau, um mal drei Beispiele rauszugreifen.
Um hier dauerhaft zu leben braucht's schon einen gewissen Pioniergeist, vor allem um wirtschaftlich auf eigenen Füßen zu stehen. Das kann die Gemeinschaft nicht leisten.

Beim Essen waren fast nie alle versammelt. Trotzdem ist die Küche einer der Orte, an denen sich die Gemeinschaft trifft & als solche sichtbar wird.

Im Plenum & im Forum bekam ich ein wenig von den Differenzen innerhalb der Gemeinschaft mit; so richtigen Streit jedoch nicht. Ein Konflikt dreht sich um die Frage nach dem "Tagungsbetrieb", d.h. wie eng (Seminar-) Gäste in die Gemeinschaft eingebunden werden sollen. Eine Fraktion wünscht sich einen gewissen Mindestabstand & will nach Möglichkeit nicht Bad & Küche mit immer wechselnden Gästen teilen. Das kann ja auch ganz schön anstrengen. Die andere Fraktion sagt "wir sind ein offenes Haus", Gäste sind ihnen also immer willkommen. Diese Gruppe sieht keinen Bedarf, Gäste räumlich von den BewohnerInnen zu trennen.
Eine offene Frage, die wohl jede Gemeinschaft beschäftigt, die regelmässig Gäste zu sich einlädt.

Alles in allem habe ich mich in der Kulturfabrik sehr wohl gefühlt & reise etwas wehmütig ab.
Ein Besuch im Dreiländereck lohnt sich allemal, & in der kommenden Kinosaison laufen dort wieder etliche gute Filme.


Nachtrag vom 16.09. von Pommritz aus:
Was in meinem Resümee oben nicht rüberkam ist, dass ich in der Kulturfabrik ein Zusammengehörigkeitsgefühl gespürt habe. Es war deutlich, dass die sieben BewohnerInnen gemeinsam etwas vorhaben. Momentan ist dieses Gemeinsame die Kultur in & um die Fabrik, vor allem das Kino. Für die Zukunft kann daraus durchaus noch mehr werden, in Richtung Seminarbetrieb.

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